Aktuelle Ausschreibungen

Welche aktuellen Ausschreibungen gibt es momentan? Damit Sie immer den Überblick behalten, sind an dieser Stelle alle aktuellen Ausschreibungen übersichtlich zusammengefasst.

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Aktuelle Ausschreibungen der DGN

Wissenschaftspreis der DGN (31. Mai 2021)

Deutscher Medienpreis Neurologie (31. Mai 2021)

Pflegepreis der DGN (30. Juni 2021)

Robert Wartenberg-Preis (30. November 2021)

 

Aktuelle Ausschreibungen der DGN in Kooperation mit weiteren Organisationen

Neubenennung der DGN-Preise


Traditionell ehrt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie herausragende Leistungen mit einer Reihe von Auszeichnungen. Einige dieser Ehrungen waren seit Jahrzehnten nach bedeutenden Vertretern des Faches aus der Vergangenheit benannt.

Die von der DGN initiierten medizinhistorischen Untersuchungen von Prof. Dr. med. Axel Karenberg, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Universität zu Köln, Prof. Dr. med. Heiner Fangerau und Dr. Michael Martin, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Medizinische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, haben allerdings gezeigt, dass sich einige der namensgebenden Neurologinnen und Neurologen sowie Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler in unterschiedlichem Ausmaß mit der Ideologie des Nationalsozialismus identifiziert haben. Diese Erkenntnisse führten zwangsläufig dazu, die Verknüpfung zukünftiger Ehrungen mit den Namen solcher Persönlichkeiten als unangemessen zu empfinden.

Aus diesem Grund hat das Präsidium beschlossen, die Benennungspraxis in Zukunft grundsätzlich anders zu gestalten. Im Jahr 2020 wurde auf das Verleihen von DGN-Preisen verzichtet und in einem Moratorium der Diskurs mit den Mitgliedern der DGN gesucht. Ein Teil der DGN-Mitglieder favorisiert die Bezeichnung der Preise mit Personennamen.

Bis die medizinhistorischen Untersuchungen zu potentiellen neuen namensgebenden Persönlichkeiten abgeschlossen sind, wurde vom Präsidium beschlossen, zunächst die Preise nach den sachlichen Voraussetzungen, die ihrer Vergabe zugrunde liegen, zu benennen, die Preise aber auf jeden Fall ab 2021 wieder auszuschreiben und zu verleihen.

Preise & Ehrungen der DGN

Die DGN verleiht zahlreiche Preise und Auszeichnungen an Personen, die sich in einem außergewöhnlichen Maß für die deutsche Neurologie oder für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie verdient gemacht haben.

Eine Übersicht zu den Preisen, Auszeichnungen und den Preisträgern der DGN finden Sie hier.

DGN-Ehrenpreis für das Lebenswerk

Wird in unregelmäßigen Abständen vom Präsidium der DGN verliehen.

Geehrt werden soll eine herausragende Klinikerin/ein herausragender Kliniker, welche/welcher durch ihre/seine wissenschaftlichen Leistungen bewiesen hat, dass sie/er die klinische Neurologie maßgeblich in Lehre und Forschung geprägt hat.

Das Preiskuratorium setzt sich aus dem geschäftsführenden Präsidium der DGN sowie den Vorsitzenden des Berufsverbandes Deutscher Neurologen (BDN) und der Kommission der Leitenden Krankenhausärzte zusammen.

Die Verleihung des Preises erfolgt durch die Präsidentin/den Präsidenten der DGN auf der Eröffnungsveranstaltung des Jahreskongresses.

Der Preis firmierte bis 2012 als „Max Nonne-Gedenkmünze“.


Preisträger

Max Nonne-Gedenkmünze (bis 2012)



H. Pette
, Hamburg, 1961 in Hamburg
G. Schaltenbrand, Würzburg, 1966 in Wiesbaden
T. Alajouanine, Paris (Frankreich), 1966 in Paris (Frankreich)
R. Garcin, Paris (Frankreich), 1970 in München
R. Janzen, Hamburg, 1979 in Wien (Österreich)
W. Scheid, Köln, 1982 in Hamburg
S. Refsum, Oslo (Norwegen), 1986 in Aachen
H. Schliack, Hannover, 1989 in Bad Nauheim


D. Seitz, Hamburg, 1992 in Saarbrücken
K. Poeck
, Bonn, 1996 in Göttingen
M. Mumenthaler
, Bern (Schweiz), 2001 in Aachen
H. C. Hopf, Mainz, 2004 in Düsseldorf
J. Dichgans, Tübingen, 2006 in Mannheim
W. Hacke, Heidelberg, 2008 in Hamburg
H.-C. Diener, Essen, 2008 in Hamburg
G. Deuschl, Kiel, 2012 in Hamburg

DGN-Preis für besondere Verdienste um die deutsche Neurologie

Dieser Preis wird verliehen für hervorragende Verdienste um die deutsche Neurologie und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie.

Das DGN-Präsidium entscheidet über die Vergabe des Preises.

Dieser Preis wurde fusioniert und ersetzt die früheren Ehrungen „Erb-Becher“ und „Wilhelm Erb-Gedenkmünze“.


Preisträger

Wilhelm Erb-Gedenkmünze (bis 2019)



R. Barany
, Wien (Österreich), 1913 in Breslau (Polen)
M. Nonne, Hamburg, 1920 in Leipzig
O. Foerster, Breslau (Polen), 1920 in Leipzig
A. Strümpell, Leipzig, 1923 in Danzig (Polen)
O. Vogt, Berlin, 1927 in Düsseldorf
J. Wagner von Jauregg, 1927 in Düsseldorf
A. Wallenberg, Danzig (Polen), 1929 in Würzburg
W. Spielmeyer, München, 1932 in Wiesbaden
V. v. Weizäcker, Heidelberg, 1936 in Frankfurt/Main
H. Pette, Hamburg, 1939 in Wiesbaden
E. Rüdin, München, 1939 in Wiesbaden
L. R. Müller, Erlangen, 1950 in Bonn
H. Spatz, Gießen, 1952 in Hamburg
K. Kleist, Frankfurt/Main, 1952 in Hamburg
G. Schaltenbrand, Würzburg, 1954 in Würzburg
W.Tönnies, Köln, 1958 in Hannover
P. Hoffmann, Freiburg, 1958 in Hannover
G. Bodechtel, München, 1962 in Köln
P. Vogel, Heidelberg, 1962 in Köln
F. Lüthy, Zürich (Schweiz), 1970 in München


W. Penfield, Montreal (Canada), 1970 in München
O. Gagel, Wien (Österreich)/Nürnberg, 1973 in Gießen
E. A. Spiegel, Philadelphia (USA), 1978 in Berlin
R. Jung, Freiburg, 1981 in München
K. J. Zülch, Köln, 1981 in München
S. Környey, Pecs (Ungarn), 1984 in Heidelberg
H. J. Bauer, Göttingen, 1987 in Essen
H. Gänshirt, Heidelberg, 1990 in Darmstadt
H. G. Mertens, Würzburg, 1992 in Saarbrücken
P. E. Becker, Göttingen, 1994 in Bonn
F. Seitelberger, Wien (Österreich), 1998 in München
H. J. Freund, Düsseldorf, 2001 in Aachen
L. Sokoloff, Bethesda (USA), 2005 in Wiesbaden
M. Hallett, Bethesda (USA), 2007 in Berlin
K. Toyka, Würzburg, 2011 in Wiesbaden
T. Brandt, München, 2013 in Dresden
A. C. Ludolph, Essen, 2015 in Düsseldorf
G. Deuschl, Kiel, 2018 in Berlin
H.-C. Diener, Essen, 2019 in Stuttgart

Erb-Becher (bis 2018)



W. Firnhaber
, Darmstadt, 1992 in Zweibrücken
H. J. Bauer, Göttingen, 1994 in Göttingen
M. Wender, Poznan (Polen), 1994 in Krakau (Polen)
M. Mumenthaler, Zürich (Schweiz), 1994 in Bonn
K. Schimrigk, Homburg-Saar, 1995 in Homburg
E. Volles, Seesen, 1996 in Göttingen
P. E. Becker, Göttingen, 1998 in München
K. Felgenhauer, Göttingen, 1998 in München
H.-O. Lincke, Dortmund, 2002 in Mannheim


O. Busse, Minden, 2002 in Mannheim
P. Vogel, Hamburg, 2003 in Hamburg
A. Ferbert, Kassel, 2003 in Hamburg
R. Hagenah, Rotenburg, 2004 in Düsseldorf
U. Meier, Grevenbroich, 2006 in Mannheim
E. B. Ringelstein, Münster, 2008 in Hamburg
D. Kömpf, Lübeck, 2008 in Hamburg
P. Berlit, Essen, 2015 in Düsseldorf
C. Weiller, Freiburg, 2018 in Berlin

 

Wissenschaftspreis der DGN

Verleihung: jährlich

Dieser Preis wird verliehen an deutschsprachige klinisch-neurologisch tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, in der Regel unter 40 Jahre alt, für wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Pathogenese, Diagnostik und Therapie oder der pathologischen Anatomie der Krankheiten des Nervensystems befassen.

Der Preis ist mit einer Geldprämie von 10.000 Euro verbunden.

Vorschlagsberechtigt sind die deutschen neurologischen Lehrstuhlinhaberinnen und Lehrstuhlinhaber.

Das Preiskuratorium setzt sich wie folgt zusammen: Vertreterinnen und Vertreter der systemphysiologischen Forschung und Bildgebung, der Neuroimmunologischen und Entzündungsforschung, der DFG, letzte Preisträgerin/letzter Preisträger, Präsidentin/Präsident der DGN.

Der Preis firmierte bis 2019 als „Heinrich Pette-Preis“.

Zur Ausschreibung 2021 (PDF)


Preisträger

Heinrich Pette-Preis (bis 2019)



A. Prill
, Göttingen, 1969 in Tübingen
A. Esslen, Aarau (Schweiz), 1975 in Hamburg
K. H. Mauritz, Freiburg, 1980 in Wiesbaden
K. V.Toyka, Düsseldorf, 1980 in Wiesbaden
H. W. Kölmel, Berlin, 1982 in Hamburg
H. I. Schipper, Göttingen, 1986 in Aachen
H. Wiethölter, Tübingen, 1986 in Aachen
H. Reichmann, Würzburg, 1988 in Frankfurt
D. Schindler, Würzburg, 1990 in Darmstadt
A. Hufnagel, Bonn, 1992 in Saarbrücken
M. Nichtweiß, Darmstadt, 1992 in Saarbrücken
R. Martin, Tübingen, 1994 in Bonn
P. Vieregge, Lübeck, 1994 in Bonn
R. Gold, Würzburg, 1996 in Göttingen
M. Bähr, Tübingen, 1998 in München
M. Weller, Tübingen, 1999 in Magdeburg
B. Hemmer, Marburg, 2000 in Baden-Bad.
R. Baron, Kiel, 2001 in Aachen
B. Schulz, Tübingen, 2001 in Aachen
H. O. Karnath, Tübingen, 2002 in Mannheim


C. Büchel, Hamburg, 2003 in Hamburg
G. Fink, Aachen, 2004 in Düsseldorf
F. Zipp-Nitsch, Berlin, 2005 in Wiesbaden
A. Schnitzler, Düsseldorf, 2006 in Mannheim
W. Wick, Tübingen, 2006 in Mannheim
C. Klein, Lübeck, 2007 in Berlin
M. Endres, Berlin, 2008 in Hamburg
H. Wiendl, Würzburg, 2009 in Nürnberg
T. Korn, München, 2010 in Mannheim
M. Platten, Heidelberg, 2010 in Mannheim
C. Kleinschnitz, Würzburg, 2011 in Wiesbaden
A. Flöel, Berlin, 2012 in Hamburg
U. Bingel, Essen, 2013 in Dresden
S. Meuth, Münster, 2014 in München
J. Weishaupt, Ulm, 2015 in Düsseldorf
Y. G. Weber, Tübingen, 2016 in Mannheim
R. Linker, Erlangen, 2016 in Mannheim
K. Reetz, Aachen, 2017 in Leipzig
C. Grefkes, Köln, 2018 in Berlin
L. Klotz, Münster, 2019 in Stuttgart

Robert Wartenberg-Preis

Robert Wartenberg (c) School of Medicine, San Francisco 1995

Robert Wartenberg (c) School of Medicine, San Francisco 1995

Verleihung: jährlich

Dieser Preis ist der Wissenschaftspreis der Kommission Leitender Krankenhausärzte und wird weiterhin mit der Personenbezeichnung belegt. Robert Wartenberg ist 1936 in die USA emigriert.

Der Preis wird seit 2000 jährlich ausgeschrieben.

Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten klinisch tätiger Ärztinnen und Ärzte an inländischen nicht-universitären neurologischen Kliniken.

Der Preis ist verbunden mit einer Vorlesung (Robert Wartenberg-Lecture) auf der Jahrestagung der Kommission.

Er ist mit 5000 Euro dotiert.

Das Preiskuratorium setzt sich zusammen aus der Präsidentin/dem Präsidenten der DGN und den Mitgliedern der Kommission Leitende Krankenhausärzte.

Zur Ausschreibung 2022 (PDF)


Preisträger



P. Rieckmann, Würzburg, 2000
R. Diehl, Essen, 2001
G. D. Borasio, München, 2002
M. Strupp, München, 2003
K.-P. Wandinger, Berlin, 2004
A. Ebner, Bielefeld, 2005
H. Audebert, München, 2007
K. Pfadenhauer, Augsburg, 2008
B. Kopp, Braunschweig, 2009
C.-A. Haensch, Wuppertal, 2010


C. Roth, Kassel, 2011
N. Allert, Bonn, 2012
B. Mollenhauer, Kassel, 2013
M. Krämer, Essen, 2014
F. Palm, Ludwigshafen, 2015
B. Koch, Dortmund, 2016
B. Schrank, Wiesbaden, 2017
R. Werner, Koblenz, 2019
R. Weber, Essen, 2020
F. Gandor, Beelitz-Heilstätten, 2021

Lebenswerk-Preis der neurologischen Chefärztinnen und Chefärzte

Verleihung: jährlich

Dieser Preis wird jährlich von der Kommission Leitende Krankenhausärzte an neurologische Chefärztinnen und Chefärzte verliehen, die über die klinische Arbeit hinaus wesentliche Verdienste um die deutsche Neurologie erworben haben.

Der Preis wird seit 2004 jeweils auf der Jahrestagung der Kommission verliehen.

Das Preiskuratorium setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Kommission Leitende Krankenhausärzte.

Der Preis firmierte bis 2019 als „Romberg-Glas“.


Preisträger

Romberg-Glas (bis 2021)



M. Stöhr
, Augsburg, 2004
O. Busse, Minden, 2005
R. Hagenah, Lübeck, 2006
R. W. C. Janzen, Bad Homburg, 2006
J. Jörg, Wuppertal, 2007
K. Lowitzsch, Ludwigshafen, 2008
R. Schiffter, Berlin, 2009
B. Holdorff, Berlin, 2009
H. W. Kölmel, Erfurt, 2010
M. Mumenthaler, Zürich (Schweiz), 2011


P. Wolf
, Dianalund (Dänemark), 2013
G.-M. von Reutern, Bad Nauheim, 2014
A. Müller-Jensen, Hamburg, 2015
B. Widder, Günzburg, 2016
V. Schuchardt, Lahr-Ettenheim, 2017
H. Wiethölter, Stuttgart, 2017
A. Ferbert, Kassel, 2018
H. Buchner, Recklinghausen, 2019
P. Berlit, Berlin/Essen, 2021

Deutscher Medienpreis Neurologie

Verleihung: jährlich

Seit dem Jahr 2008 schreibt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie einmal jährlich den „Deutschen Medienpreis Neurologie“ aus. Mit dem Preis werden Medienschaffende ausgezeichnet, die medizinisch, gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevante, laienverständliche und aufklärende Beiträge aus dem Gebiet der Neurologie verfasst haben.

Eingereicht werden können Film-, Radio-, Web-, Print- und Multimedia-Beiträge, die in deutschsprachigen Medien zu einem neurologischen Thema publiziert wurden.

Die Überreichung des Preises erfolgt auf dem Jahreskongress der DGN und ist mit einer Geldprämie von 5000 Euro verbunden.

Das Preiskuratorium setzt sich zusammen aus der Präsidentin/dem Präsidenten der DGN, der DGN-Generalsekretärin/dem DGN-Generalsekretär und der Pressesprecherin/dem Pressesprecher der DGN.

Zur Ausschreibung 2021 (PDF)


Preisträger

Martin Schramm, Bayerischer Rundfunk, 2008 in Hamburg
Dr. Margit Pratschko, FOCUS Magazin (Print/Internet), 2009 in Nürnberg
Claudia Heiss, WDR, Quarks & Co. (TV/Hörfunk), 2009 in Nürnberg
Marc Schürmann, NEON (Text), 2010 in Mannheim
Cornelia Fischer-Börold, NDR, Visite (Digitale Medien), 2010 in Mannheim
Dr. Christian Jung, Bild der Wissenschaft (Wort), 2011 in Wiesbaden
Stefan Geier und Daniel Schwenk, X:enius Arte (Digitale Medien), 2011 in Wiesbaden
Dr. Bernhard Albrecht, GEO (Wort), 2012 in Hamburg
Dr. Patrick Hünerfeld, SWR (Digitale Medien), 2012 in Hamburg
Dr. Andreas Bernard, Süddeutsche Zeitung Magazin (Wort), 2013 in Dresden
Volkart Wildermuth, Deutschlandfunk (Digitale Medien), 2013 in Dresden
Nadine Ahr, Christiane Hawranek, Die Zeit (Wort), 2014 in München
Anna-Lena Dohrmann, Deutschlandfunk (Digitale Medien), 2014 in München
Dr. Jürgen Broschart und Johanna Romberg, GEO-Magazin (Wort), 2015 in Düsseldorf
Katrin Krieft, Ilka aus der Mark, Georg Wieghaus, Kristin Raabe, Tanja Winkler, Quarks & Co (Digitale Medien), 2015 in Düsseldorf
Dr. Ulrich Bahnsen, Die Zeit (Wort), 2016 in Mannheim
Dr. Nina und Oliver Buschek
, BR & SR (Digitale Medien), 2016 in Mannheim
Roland Schulz, Süddeutsche Zeitung Magazin (Wort), 2017 in Leipzig
Dr. Patrick Hünerfeld, SWR (Digitale Medien), 2017 in Leipzig
Martina Keller, Deutschlandfunk (Digitale Medien), 2018 in Berlin
Moritz Aisslinger, Die Zeit (Wort), 2018 in Berlin
Maike Brzoska, Bayerischer Rundfunk (Digitale Medien), 2019 in Stuttgart
Dr. Christian Jung, Gehirn & Geist (Wort), 2019 in Stuttgart
Erika Brettschneider, Rundfunk Berlin-Brandenburg (Digitale Medien), 2020
Corinna Hartmann, Gehirn & Geist (Wort), 2020

Pflegepreis der DGN

Verleihung: jährlich

Der Pflegepreis der DGN wird für innovative Ideen, Projekte und Konzepte in der Pflege, welche die Versorgung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen nachhaltig verbessert, verliehen.

Bewerben können sich Pflegende und Stations- oder Ambulanz-Teams. Entsprechende Projekte können auch zur Preisverleihung von den ärztlichen Leitungen oder Pflegedienstleitungen vorgeschlagen werden.

Die Preise sind mit 1.000, 750 und 500 Euro dotiert und mit einer Präsentation auf dem Pflegetag beim Jahreskongress der DGN verbunden.

Zur Ausschreibung 2021 (PDF)

Ehrenvorsitzende

Ehrenvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Neurologie können aus dem Kreis der Ehrenmitglieder auf gemeinsamen Vorschlag des Präsidiums und des Beirats der DGN von der Mitgliederversammlung gewählt werden.


Wilhelm Heinrich Erb
Heidelberg, 1912–1921
Wegbereiter einer selbstständigen Neurologie, maßgeblich an der Gründung des ersten neurologischen Journals (1891) und der ersten Fachvereinigung (Gesellschaft Deutscher Nervenärzte, 1907) beteiligt. Forschungsinteressen vom Muskel bis zum Mittelhirn, unermüdlicher Einsatz für die Nachwuchssicherung. Wie viele Zeitgenossen und auch ärztliche Kollegen zeigte er deutliche antisemitische Ressentiments.

Friedrich Schultze
Bonn, 1920–1934

Max Nonne
Hamburg, 1925–1959
Vorkämpfer für eine Autonomie des Fachs, die er in Hamburg erreichte. Internationale Anerkennung für Forschungen zum gesamten neurologischen Stoffgebiet. 1941 Denkschrift mit Tenor, dass die Beseitigung „absolut unwerten Lebens … ein nützlicher Akt“ sei, Beibehaltung dieser Auffassung nach 1945. Obwohl kein Nationalsozialist, ging sein Handeln über die zeittypische Mentalität des Wegsehens hinaus.

Otfrid Foerster
Breslau, 1933–1941
Baute in Breslau eine neurologisch-neurochirurgische Behandlungs- und Forschungsstätte von Weltgeltung auf, starker Fokus auf Therapie und Rehabilitation. 17 Nobelpreis-Nominierungen, Mitherausgeber eines Handbuchs, Arzt Lenins. Patriotisch und deutschnational eingestellt, dennoch „persona non grata“ während der NS-Zeit. Insgesamt ambivalente Haltung zum Regime teilweise zwecks Schutz der Familie.

Heinrich Pette
Hamburg, 1957–1964
Hamburger Grundlagenforscher und Kliniker mit Schwerpunkt Infektionskrankheiten des ZNS. 1933 Eintritt in die NSDAP, seit 1935 Zweiter Vorsitzender der linientreuen Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater (GDNP) und damit berufspolitisch einflussreichster Neurologe der NS-Zeit. 1950 zentral an der Neuformierung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie beteiligt und deren erster Präsident.

Georges Schaltenbrand
Würzburg, 1967–1979
Bekannter Wissenschaftler und einflussreicher Lehrbuchautor. 1933-1936 Zugehörigkeit zu „Stahlhelm“ bzw. SA, 1937 NSDAP-Mitgliedschaft. Ab 1940 „Schaltenbrand-Experimente“ u. a. mit Übertragung von Liquor vermeintlich infizierter Affen auf psychiatrische Patienten, um Virus-Ätiologie der MS zu beweisen. Diese Versuche werden heute als inakzeptable fremdnützige Forschung an Vulnerablen verurteilt.

Gustav Bodechtel
München, 1981–1983
Internistisch geprägter Neurologe, Autor einer viel benutzten „Differenzialdiagnose neurologischer Krankheitsbilder“. Mitglied von SA, NSDAP, NS-Ärztebund. 1946 Entlassung als Direktor der II. Medizinischen Klinik Düsseldorf, auf Intervention des OB und nach Beibringung mehrerer „Persilscheine“ im selben Jahr Wiedereinstellung und Klassifizierung als „Mitläufer“. 1953-1967 Ordinarius in München.

Klaus Joachim Zülch
Köln, 1984–1988
Herausragender Neurologe und Neuropathologe, schuf die Grundlage für die WHO-Klassifikation der Hirntumore. Als junger Mann enthusiastischer Parteigänger von SA und NSDAP, Assistent am KWI für Hirnforschung und Truppenarzt. 1947 in Hamburg entlassen, nach längerem Entnazifizierungsverfahren Einstufung als „Entlasteter“. Später Direktor eines Max-Planck-Instituts und einer Städtischen Klinik in Köln.

Helmut J. Bauer
Göttingen, 1990–2008
Nach Emigration mit den Eltern in die USA 1932 Rückkehr nach Berlin zum Medizinstudium. 1940 deutscher Staatsbürger, 1941 Beitritt zur SS, später Waffen-SS. Nach Kriegsende lange interniert, schließlich als „Entlasteter“ entnazifiziert. Fortsetzung der Karriere in Hamburg, 1963 Berufung zum Lehrstuhlinhaber in Göttingen. Pionier der internationalen MS-Forschung mit vielen Ämtern und Auszeichnungen.

Klaus Poeck
Aachen, 2005–2006

Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitglieder der Deutschen Gesellschaft für Neurologie haben sich in hervorragender Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht und werden auf Antrag des Präsidiums der DGN durch die Mitgliederversammlung gewählt.


Prof. Dr. Dr. h.c. FRCP Thomas Brandt
seit 2010
Institut für klinische Neurowissenschaften, Universitätsklinikum Großhadern

Prof. Dr. med. Otto Busse
seit 2012
Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft e.V. (DSG)

Prof. Louis R. Caplan, M.D.
seit 1993
Beth Israel Beconess Med. Neurology, Boston (USA)

Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl
seit 2018
Charité – Universitätsmedizin Berlin

Prof. Dr. med. Andrew G. Engel
seit 1994
Direktor der Muskellaboratorien, Mayo-Clinic, Department of Neurology, Rochester (USA)

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Dipl. Psych. Werner Hacke
seit 2014
Neurologische Klinik, Universität Heidelberg, Heidelberg

Mark Hallett, MD
seit 2003
Chief, Human Motor Control Section, National Institute of Neurological Disorders und Stroke, National Institute of Health, Bethesda (USA)

Prof. Dr. med. Detlef Kömpf
seit 2012
FA für Neurologie, Praxis Dr. Rohrmoser/Int., Lübeck

Prof. Jes Olesen, M.D.
seit 2007
Department of Neurology, Glostrup Hospital, Copenhagen (Dänemark)

Prof. Dr. med. Werner Poewe
seit 2007
Vorstand der Universitätsklinik für Neurologie, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck (Österreich)

Prof. Dr. med. J. D. Radermecker
seit 1986
Antwerpen (Belgien)

Verstorbene Ehrenmitglieder (Ernennung in chronologischer Reihenfolge)

1907
Victor Horsley

1910
Theodor Kocher
Hermann Munk
Conrad von Röntgen

1913
Paul Ehrlich
Hans Horst Meyer
August Paul von Wassermann

1917
Hermann Oppenheim

1924
Giovanni Mingazzini

1926
Salomon Eberhard Henschen

1930
Julius Wagner Ritter von Jauregg

1932
Harvey Cushing
Charles Scott Sherington

1952
E. Adrian
Percival Bailey
A. Bethe
Richard Henneberg
W. R. Hess
F. Hochstetter
Gordon Holmes
Egas Moniz
L. R. Müller

Cécile Vogt
Gebürtige Französin, Studium/Promotion in Paris, eines von zwei weiblichen Ehrenmitgliedern der DGN. Gemeinsam mit ihrem Mann am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung u. a. Untersuchungen zu Kortex-Architektur, Corpus striatum, Lokalisationslehre. 1937 Übersiedelung nach Neustadt/Schwarzwald. Allein bis 1950 9 Nominierungen für den Nobelpreis, damit Wegbereiterin für Frauen in der Wissenschaft.

Oscar Vogt
Treibende Kraft bei der Entstehung des KWI für Hirnforschung in Berlin, bis 1937 Direktor. Forschungen primär zur Architektonik des gesunden Gehirns, zu „Elitegehirnen“ (Lenin) und positiver Eugenik. Kritiker des NS-Regimes und der Rassenhygiene, daher z. T. Attacken der SA auf die Einrichtung. Ab 1937 mit finanzieller Unterstützung der Familie Krupp Aufbau eines privaten Instituts im Schwarzwald.

Viktor von Weizsäcker
Neben Nonne und Foerster wichtigster deutscher Neurologe von 1920 bis 1950. Galt im Urteil von NS-affinen Kollegen als „politisch unzuverlässig“, befürwortete aber partiell das GzVeN und prägte den Terminus „Vernichtungslehre“. Formal Direktor des Forschungsinstitutes in Breslau, das in die „Begleitforschung“ zur „Euthanasie“ verwickelt war. 1947 Auseinandersetzung mit der NS-Zeit in einem Aufsatz.

1953
Stainley Cobb

1954
W. Reichardt

Karl Kleist
Von 1920 bis 1950 Lehrstuhlinhaber in Frankfurt/Main mit ambivalenter Haltung zum Nationalsozialismus: zum einen Einsatz für nichtarische Mitarbeiter und jüdische Patienten sowie Unterlaufen rassenhygienischer Maßnahmen z. B. durch Diagnosenverschleierung; zum anderen später Eintritt in NSDAP und NS-Ärztebund, Gutachter am EGOG, Militärpsychiater und Mitglied im Kuratorium des KWI für Hirnforschung.

1956
Siegfried Schönborn
Seit 1899 Assistent bei Wilhelm Erb in Heidelberg, nach dem Ersten Weltkrieg zunächst Leiter eines Krankenhauses in Posen, dann Chefarzt und Direktor der Städtischen Kliniken Remscheid. Veröffentlichungen zum Liquor und eines „Klinischen Atlas der Nervenkrankheiten“. Aufnahme NSDAP 1937, Bekanntschaft mit Karl Fahrenkamp, der zeitweise als „Begleitarzt“ von Reichsführer-SS Heinrich Himmler wirkte.

1959
R. Garcin

1960
Ludo Baron van Bogaert
M. Gozzano

1962
D. Couto
Denny Brown
Pierre Mollaret

1966
Ray D. Adams
Th. Alajouanine
Fritz Lüthy

1970
H. Fischgold
R. Granit
Henri Hécaen
Stefan Környey
Y. Uchimura

1971
E. A. Carmichael
Ludwig Guttmann
Arthur Kreindler
Macdonald Critchley
W. Penfield
Sigvald Refsum
Denis Williams

1973
A. Subirana

1976
Gustav Bodechtel

Wilhelm Tönnis
Wegbereiter der selbständigen Neurochirurgie in Deutschland. 1937 Extraordinarius und Leiter einer Abteilung für Tumorforschung am KWI in Berlin. Mitglied NS-Fliegerkorps, NSDAP, NS-Ärztebund, beratender Neurochirurg der Luftwaffe mit besten Beziehungen. Nach Kriegsende inhaftiert, leugnete er die Zugehörigkeit zu NS-Gliederungen, wurde entlastet und fasste beruflich als Ordinarius rasch wieder Fuß.

1978
Klaus Joachim Zülch

Richard Jung
Stipendiat der Rockefeller-Stiftung und Mitarbeiter am KWI für Hirnforschung in Berlin. Ab 1934 SA-Mitglied, deswegen 1945 Entlassung in Freiburg, auf Intervention des Dekans rasche Wiedereinstellung und Fortsetzung der Karriere bis zum Ordinariat und Direktorat der Klinik. Pionier der elektrophysiologischen Diagnostik, 1950 Mitbegründer EEG-Gesellschaft, später Präsident und Ehrenmitglied der DGN.

Paul Vogel
Ab 1934 Leiter der Neurologischen Klinik am Hansaplatz in Berlin, 1941 Ruf nach Heidelberg und Ausbau der dortigen Wirkungsstätte zur vollwertigen Neurologischen Klinik. 1933 Mitglied NS-Ärztebund, 1937 NSDAP. Von fachpolitischen Kreisen wurde er als „politisch zuverlässig“ angesehen, „seine“ Klinik in Berlin erstellte etliche Gutachten für Erbgesundheitsgerichte. 1946 Einstufung als „Mitläufer“.

1979
Eberhard Bay
Nach Assistenz-/Oberarzttätigkeit in Berlin und Heidelberg 1955 Berufung auf den Lehrstuhl für Innere Medizin und Neurologie der Medizinischen Akademie Düsseldorf, später Direktor der unabhängigen Neurologischen Klinik. 1933 Sturmarzt NS-Kraftfahrerkorps, 1937 Eintritt NSDAP, Ende der 1930er-Jahre mindestens einmalig Gutachter am Erbgesundheitsgericht mit Bestätigung der Sterilisationsindikation.

Hans-Robert Müller
Nach Ausbildung in Würzburg 1936 Chefarzt der Neurologischen Abteilung/Allgemeines Krankenhaus St. Georg in Hamburg. 1937-39 Obersturmführer beim NS-Fliegerkorps, 1937 NSDAP-Mitglied. Akten im Staatsarchiv Hamburg belegen ein langes Entnazifizierungsverfahren, deswegen erst 1948 Wiederaufnahme der Leitungstätigkeit. Zunächst Dozentur, ab 1959 apl. Professur für Neurologie/Innere Medizin in Hamburg.

1980
Heinrich Kalm
Herta Lange

1981
Karl-Ernst Pass

Hans Kuhlendahl
Nach Ausbildung zum Neurochirurgen in Breslau ab 1947 über Jahrzehnte klinische Tätigkeit in Düsseldorf mit Aufbau einer entsprechenden Abteilung, 1963 ordentliche Professur. Zugehörigkeit zu SA und NSDAP, Anwartschaft NS-Ärztebund. 1945 in britische Kriegsgefangenschaft geraten, praktizierte er vorübergehend als niedergelassener Nervenarzt. Vertreter eines Nachbarfachs mit DGN-Ehrenmitgliedschaft.

Johannes Hirschmann
Jahrzehntelanges Wirken an der Universität Tübingen, Laufbahn vom Assistenten bis zum Direktor der Neurologischen Klinik (1962) mit Ordinariat (1966).  Forschungen u. a. zu Multipler Sklerose und Epilepsie sowie neuropsychiatrischen Themen. 1937 Eintritt in die NSDAP, von 1939-1945 Truppen- und Lazarettarzt, der ärztliche Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg in mehreren Publikationen niederlegte.

1982
Helmut J. Bauer

Franz Seitelberger
Weltweit angesehener österreichischer Forscher, Direktor des Neurologischen Instituts, ordentlicher Professor, Rektor sowie bis 1990 Leiter des Hirnforschungsinstituts in Wien. Als 22-Jähriger Mitglied einer SS-Einheit, NSDAP-Anwärter, nach den Krieg Einstufung als „Minderbelasteter“. Ab den 1950er-Jahren nutzte er Hirnpräparate von „Euthanasie“-Opfern, möglicherweise ohne Wissen um die Herkunft.

Peter Emil Becker
Renommierter Neurogenetiker, Namensgeber von Muskelkrankheiten, bis 1975 Ordinarius für Humangenetik in Göttingen. Während der NS-Zeit Assistent KWI für Anthropologie/Berlin und Abteilung für Erbbiologie/Freiburg. Mitglied von SA, NSDAP, NS-Ärzte- und Dozentenbund ohne politische Betätigung. 1948 als „Mitläufer“ kategorisiert. In teils autobiographischen Werken Verschweigen der Parteimitgliedschaft.

Hans Jacob
Nach 22 Jahren klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit in Hamburg mit Schwerpunkt Neuropathologie 1959 Ruf nach Marburg. 1934 Eintritt SA, 1937 NSDAP und NS-Ärztebund. Ab 1940 im Rahmen der „Begleitforschung“ zur „Euthanasie“ Untersuchung der Gehirne von ca. 40 Jugendlichen, die in den „Kinderfachabteilungen“ Langenhorn und Lüneburg getötet worden waren. Nach 1945 Einstufung als „Entlasteter“.

Walter Birkmayer
Wiener Neurologe, Mitentdecker der L-Dopa-Wirkung bei Parkinsonismus. Überzeugter Anhänger der NS-Biopolitik, frühe Zugehörigkeit zu NSDAP, SA, SS u. a. NS-Organisationen. Infolge Nachweises einer „nichtarischen“ Großmutter nach dem „Anschluss“ Verlust von Partei- und Hochschulpositionen, dann Wehrmachtsarzt. Nach Kriegsende und kurzzeitiger Inhaftierung nahezu bruchlose Fortsetzung der Laufbahn.

1986
J. Drooglever-Fortuyn

1987
Johannes Sayk

1990
Hans Schliack
Hans Georg Mertens

1992
Janos Szentàgothai
Henry Gastaut
David H. Ingvar
Dieter Seitz

1994
Klaus Poeck

1995
W. I. McDonald
Marco Mumenthaler

Ehemalige Preise

Mattiacum-Preis

S. Jablonka, Würzburg, 2008 in Hamburg
S. Petri, Hannover, 2010 in Mannheim


Parkinson-Dupont-Preis

P. Riederer, Wien (Österreich), 1984 in Heidelberg
W. Oertel, München, 1986 in Aachen
W. Paulus, Wien (Österreich), 1990 in Darmstadt
K. W. Lange, Würzburg, 1992 in Saarbrücken
G. Deuschl, Freiburg, 1994 in Bonn
W. Jost, Wiesbaden, 1996 in Göttingen
P. Krack, Kiel, 1998 in München
T. Gasser, München,1998 in München
B. Müller-Myhsok, Hamburg, 1998 in München
D. Berg, Würzburg, 1999 in Magdeburg
C. Klein, Lübeck, 2001 in Aachen


Vertigo-Preis

M. Dieterich, München, 1999 in Magdeburg
M. Fetter, Karlsbad, 2001 in Aachen

Preise & Auszeichnungen der DGN in Kooperation mit weiteren Organisationen

Schlaganfall-Preis der DGN und DSG

Verleihung: alle zwei Jahre

Die DGN verleiht zusammen mit der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) seit 1975 diesen Preis für hervorragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der zerebrovaskulären Erkrankungen, der Hirndurchblutung oder des Hirnstoffwechsels an deutsche und ausländische Ärztinnen und Ärzte (Altersgrenze: 40 Jahre).

Der Preis wird in Jahren mit ungerader Jahreszahl verliehen und ist mit einer Geldprämie von 5000 Euro verbunden.

Das Preiskuratorium besteht aus der Präsidentin/dem Präsidenten der DGN, der/dem 1. Vorsitzenden der DSG sowie zwei neurovaskulär ausgerichteten Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern.

Der Preis firmierte bis 2019 als „Adolf Wallenberg-Preis“ und bis 1996 als „Hugo Spatz-Preis“.

Zur Ausschreibung 2021 (PDF)


Preisträger

Adolf Wallenberg-Preis (bis 2019)



S. Schwab, Heidelberg, 1998 in München
T. Back, München, 1998 in München
M. Endres, Berlin, 2000 in Baden-Baden
P. Schellinger, 2002 in Mannheim
W.-R. Schäbitz, 2005 in Wiesbaden
N. Peters, München, 2007 in Berlin


G. Thomalla, Hamburg, 2009 in Nürnberg
M. Köhrmann, Erlangen, 2011 in Wiesbaden
C. Foerch, Frankfurt/Main, 2013 in Dresden
H. Huttner, Erlangen, 2015 in Düsseldorf
M. Düring, München, 2017 in Leipzig
J. B. Kuramatsu, Erlangen, 2019 in Stuttgart

Hugo Spatz-Preis (bis 1996)



K. A. Hossmann
, Köln, 1975 in Hamburg
M. Reivich, Philadelphia (USA), 1978 in Berlin
D. H. Ingvar, Lund (Schweden), 1980 in Wiesbaden
H. J. Büdingen, Ravensburg, 1982 in Hamburg
G. M. von Reutern, Freiburg, 1982 in Hamburg
T. Jones, London (Großbritannien), 1984 in Heidelberg
W. Kuschinsky, Bonn, 1986 in Aachen
M. Hennerici, Düsseldorf, 1988 in Frankfurt/Main


V. Seifert, Hannover, 1990 in Darmstadt
R. J. Seitz, Düsseldorf, 1992 in Saarbrücken
E. B. Ringelstein, Aachen, 1992 in Saarbrücken
R. Haberl, München, 1994 in Bonn
C. Weiller, Essen, 1994 in Bonn
G. Becker, Würzburg, 1996 in Göttingen
J. Röther, Jena, 1996 in Göttingen

Neurointensiv-Preis der DGN und DGNI

Verleihung: alle zwei Jahre

Der Preis wird seit 2003 von der DGN und der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) für innovative, therapierelevante Forschung in der neurologischen Intensivmedizin und Notfall-Neurologie verliehen.

Die Preisverleihung erfolgt jeweils in Jahren mit einer geraden Jahreszahl auf dem Jahreskongress der DGNI.

Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Das Preiskuratorium setzt sich aus den Präsidentinnen/Präsidenten der DGN und DGNI und je zwei weiteren Vertreterinnen/Vertretern beider Fachgesellschaften zusammen.

Der Preis firmierte bis 2020 als „Hans Georg Mertens-Preis“.

Zur Ausschreibung 2022 (PDF)


Preisträger

H. G. Mertens-Preis (bis 2020)

Rehabilitationspreis der DGN und DGNR

Verleihung: alle zwei Jahre

Dieser Preis wird seit 2000 für hervorragende Leistungen in der Betreuung von Menschen mit chronischen Krankheiten des Nervensystems verliehen an eine Person, eine Institution, eine forschende Arbeitsgruppe oder eine Klinik.

Er ist verbunden mit einer Geldzuwendung von 5000 Euro.

Der gemeinsame Preis der DGN und der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) wird in den Jahren mit einer geraden Jahreszahl verliehen.

Das Preiskuratorium setzt sich aus je vier von den Präsidien der DGN und DGNR bestimmten Mitgliedern zusammen.

Der Preis firmierte bis 2018 als „H. J. Bauer-Rehabilitationspreis“.


Preisträger

H. J. Bauer-Rehabilitationspreis (bis 2018)



W. Huber, Aachen, 2000 in Baden-Baden
S. Hesse, Berlin, 2003 in Hamburg
V. Dietz, Zürich (Schweiz)
M. Prosiegel, München, 2006 in Bochum
K.-H. Mauritz, Berlin, 2008 in Wien (Österreich)


P. W. Schönle, Konstanz, 2010 in Mannheim
P. Frommelt, Berlin, 2013 in Berlin
E. Koenig, Bad Aibling, 2014 in Singen
D. Y. von Cramon, München, 2016 in Bonn
J. Mehrholz, Kreischa, 2018 in Erlangen

Parkinson-Fellowship der Thiemann-Stiftung

Verleihung: jährlich

Dieses Fellowship soll einer besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerin oder einem besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftler aus der Parkinson-Forschung ermöglichen, an einer Universität oder einem ausgewiesenen Forschungszentrum im In- oder Ausland einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieser neurodegenerativen Krankheit zu leisten.

Die maximale Summe des projektgebundenen, jährlich vergebenen Förderpreises beträgt 60.000 Euro und ist auf ein Jahr begrenzt, die Bewerberinnen/Bewerber dürfen nicht älter als 40 Jahre sein.

Die Jury setzt sich aus dem Vorstand und dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung zusammen.

Zur Ausschreibung 2021 (PDF)


Preisträger

A. Horn, Berlin, 2015 in Düsseldorf
H. S. Dafsari, Köln, 2016 in Mannheim
L. de Boni, Bonn, 2017 in Leipzig
F. Hopfner, München, 2018 in Berlin
F. Hirschmann, Düsseldorf, 2019 in Stuttgart
C. Oehrn, Marburg, 2020

Multiple-Sklerose-Preis der Eva und Helmer-Christoph Lehmann Stiftung

Verleihung: alle zwei Jahre

Seit 2012 vergeben die DGN und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) alle zwei Jahre den Multiple-Sklerose-Preis der Eva und Helmer-Christoph Lehmann Stiftung.

Bewerberinnen/Bewerber für diesen mit 5000 EUR dotierten Nachwuchsforschungspreis sollten unter 35 Jahre sein und originelle Forschungsarbeiten im Bereich der Multiplen Sklerose geleitet haben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Arbeiten mit translationalem Therapiecharakter, die zu einer hochrangigen Publikation geführt haben.

Das Preiskomitee setzt sich aus international renommierten deutschsprachigen Neurologinnen und Neurologen zusammen.

Zur Ausschreibung 2020 (PDF)


Preisträger

A. Peters, Boston (USA), 2012 in Hamburg
T. Schneider-Hohendorf, Münster, 2014 in München
K. Göbel, Münster, 2016 in Mannheim
K. H. Stürner, Kiel, 2018 in Berlin

 

Parkinson-Preis der Dr. Friedrich-Wilhelm und Dr. Isolde Dingebauer-Stiftung

Verleihung: alle zwei Jahre

Der Preis wird seit dem Jahre 2002 für herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Erforschung der Parkinson-Krankheit und anderer neurodegenerativer Erkrankungen vorzugsweise an junge sowohl inländische als auch europäische Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler vergeben.

Die Dotation ist variabel und beträgt höchstens 50.000 Euro. Der Preis ist teilbar.

Das Preiskuratorium besteht aus fünf Mitgliedern und wird vom Präsidium der DGN ausgewählt. Die Amtszeit der Kuratoriumsmitglieder beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist zulässig.


Preisträger



A. L. Benabid
, Grenoble (Frankreich), 2002 in Mannheim
P. Pollak, Grenoble (Frankreich), 2002 in Mannheim
G. Deuschl, Kiel, 2004 in Düsseldorf
W. Oertel, Marburg, 2004 in Düsseldorf
O. Rascol, Toulouse (Frankreich), 2006 in Mannheim
W. Poewe, Innsbruck (Österreich), 2006 in Mannheim
H. Braak, Frankfurt/Main, 2008 in Hamburg
C. Trenkwalder, Kassel, 2008 in Hamburg
T. Gasser, Tübingen, 2010 in Mannheim


J. Volkmann, Kiel, 2010 in Mannheim
H. Reichmann, Dresden, 2012 in Hamburg
A. Lees, London (Großbritannien), 2012 in Hamburg
D. Berg, Tübingen, 2014 in München
J. Winkelmann, München, 2014 in München
G. U. Höglinger, München, 2017 in Leipzig
A. Kühn, Berlin, 2017 in Leipzig
K. Brockmann, Tübingen, 2019 in Stuttgart
G. Respondek, München, 2019 in Stuttgart

 

Forschungspreis der Felgenhauer-Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler

Klaus Felgenhauer (c) privat

Klaus Felgenhauer (c) privat

Die Stiftung wurde von Prof. Dr. Klaus Felgenhauer (1933-2002), ehemaliger Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Göttingen, errichtet.

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der klinischen, neurobiologisch orientierten Forschung.

Forschungspreis der Felgenhauer-Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler

Zu Ehren von Prof. Dr. Klaus Felgenhauer rufen Stiftungsvorstand und Kommission gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Neurologie den Forschungspreis der Felgenhauer-Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler ins Leben.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der klinischen, neurobiologisch orientieren Forschung vergeben. Die Auszeichnung soll dazu dienen, die Forschungsmöglichkeiten der Preisträgerinnen und Preisträger in bereits laufenden Projekten zu erweitern oder neue Forschungsinitiativen zu starten.

Gefördert werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Hochschulabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt und die in der Regel nicht älter als 30 Jahre sein sollten. Familienzeiten werden berücksichtigt. Sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge Dritter sind möglich.

Zur Ausschreibung 2021 (PDF)


Preisträger

Philipp A. Löhrer, Marburg, 2020