Aktuelle Ausschreibungen

Welche aktuellen Ausschreibungen gibt es momentan? Damit Sie immer den Überblick behalten, sind an dieser Stelle alle aktuellen Ausschreibungen der DGN übersichtlich zusammengefasst. Möchten auch Sie eine Ausschreibung melden? Dann schicken Sie Ihre Informationen bitte an info@dgn.org.

Aussetzung aller Wissenschaftspreise und Ehrungen

In der Ausgabe 91 des „Der Nervenarzt“ ist das Supplement „Neurologen und Neurowissenschaftler in der NS-Zeit“ erschienen. Konfrontiert mit den hier im Auftrag der DGN gewissenhaft aufgearbeiteten historischen Fakten stehen wir nun vor der Aufgabe, dieses Kapitel in der Geschichte unserer Fachgesellschaft aufzuarbeiten.

Was den Umgang mit Namen belasteter Neurologen in der „Ahnengalerie“ angeht, haben wir uns bewusst gegen eine Löschung entschieden, denn das würde zum Vergessen beitragen und eine Auseinandersetzung mit dem Thema verhindern. Stattdessen sollen in die Biografien die neu gewonnenen historischen Fakten integriert werden.

Doch Ehrenpreise zu vergeben, die nach belasteten Persönlichkeiten benannt wurden, ist gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus nicht zu vertreten und auch den Preisträgern nicht zuzumuten.

Die DGN wird daher alle Wissenschaftspreise und Ehrungen, die mit Eigennamen benannt sind, in 2020 aussetzen und das Moratorium für eine sorgfältige historische Aufarbeitung nutzen.

Auf unserem Jahreskongress möchten wir das Ergebnis am Freitag, 6. November 2020 ab 15:00 Uhr mit Ihnen diskutieren und laden Sie herzlich dazu ein!

Die Stellungnahme der DGN zur Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in der NS-Zeit finden Sie hier.

Alle Preise und Auszeichnungen der DGN

Die DGN verleiht zahlreiche Preise und Auszeichnungen an Personen, die sich in einem außergewöhnlichen Maß für die deutsche Neurologie oder für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie verdient gemacht haben. Eine Übersicht zu den Preisen, Auszeichnungen und den Preisträgern der DGN finden Sie hier.

Wilhelm Erb-Gedenkmünze

Wilhelm Heinrich Erb, 1840-1921

Wilhelm Heinrich Erb, 1840-1921

 

Deutsche Sektion der International Federation of Clinical Neurophysiology

Die Wilhelm Erb-Gedenkmünze wird seit 1913 in etwa zweijährigen Abständen (ab 2005 in Jahren mit ungerader Jahreszahl) verliehen für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Neurologie (normale und pathologische Anatomie und Physiologie des Nervensystems, allgemeine Pathologie, Klinik und Therapie der Krankheiten des Nervensystems).

Die Wilhelm Erb-Gedenkmünze wird nicht ausgeschrieben sondern von der DGN verliehen. Das Preiskuratorium wird vom DGN-Vorstand mit deutschsprachigen Ordinarien gebildet.


Preisträger



R. Barany
, Wien, 1913 in Breslau
M. Nonne, Hamburg, 1920 in Leipzig
O. Foerster, Breslau, 1920 in Leipzig
A. Strümpell, Leipzig, 1923 in Danzig
O. Vogt, Berlin, 1927 in Düsseldorf
J. Wagner von Jauregg, 1927 in Düsseldorf
A. Wallenberg, Danzig, 1929 in Würzburg
W. Spielmeyer, München, 1932 in Wiesbaden
V. v. Weizäcker, Heidelberg, 1936 in Frankfurt/M
H. Pette, Hamburg, 1939 in Wiesbaden
E. Rüdin, München, 1939 in Wiesbaden
L. R. Müller, Erlangen, 1950 in Bonn
H. Spatz, Gießen, 1952 in Hamburg
K. Kleist, Frankfurt/M., 1952 in Hamburg
G. Schaltenbrand, Würzburg, 1954 in Würzburg
W.Tönnies, Köln, 1958 in Hannover
P. Hoffmann, Freiburg, 1958 in Hannover
G. Bodechtel, München, 1962 in Köln
P. Vogel, Heidelberg, 1962 in Köln
F. Lüthy, Zürich, 1970 in München


W. Penfield, Montreal, 1970 in München
O. Gagel, Wien/Nürnberg, 1973 in Gießen
E. A. Spiegel, Philadelphia, 1978 in Berlin
R. Jung, Freiburg, 1981 in München
K. J. Zülch, Köln, 1981 in München
St. Környey, Pecs/Ungarn, 1984 in Heidelberg
H.J. Bauer, Göttingen, 1987 in Essen
H. Gänshirt, Heidelberg, 1990 in Darmstadt
H. G. Mertens, Würzburg, 1992 in Saarbrücken
P. E. Becker, Göttingen, 1994 in Bonn
F. Seitelberger, Wien, 1998 in München
H.J. Freund, Düsseldorf, 2001 in Aachen
L. Sokoloff, Bethesda (USA), 2005 in Wiesbaden
M. Hallett, Bethesda (USA), 2007 in Berlin
K. Toyka, Würzburg, 2011 in Wiesbaden
T. Brandt, München, 2013 in Dresden
A.C. Ludolph, Essen, 2015 in Düsseldorf
G. Deuschl, Kiel, 2018 in Berlin
H.-C. Diener, Essen, 2019 in Stuttgart

Heinrich Pette-Preis

Heinrich Pette

Heinrich Pette, 1887-1964, (c) mit freundlicher Genehmigung des Heinrich-Pette-Instituts (www.hpi-hamburg.de)

Prämiert werden sollen laut Satzung deutschsprachige klinisch-neurologisch tätige Wissenschaftler, in der Regel unter 40 Jahre alt, für wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Pathogenese, Diagnostik und Therapie oder der pathologischen Anatomie der Krankheiten des Nervensystems befassen. Der Preis wird in Form einer Urkunde überreicht und ist mit einer Geldprämie von 10.000 Euro verbunden. Vorschlagsberechtigt sind die deutschen neurologischen Lehrstuhlinhaber.

Zusammensetzung Preiskuratorium

Vertreter der Systemphysiologischen Forschung und Bildgebung
Vertreter der Neuroimmunologischen und Entzündungsforschung
Vertreter der DFG
Letzter Pette-Preisträger
Präsident der DGN

Zur Ausschreibung 2020


Preisträger



A. Prill
, Göttingen, 1969 in Tübingen
A. Esslen, Aarau/Schweiz, 1975 in Hamburg
K. H. Mauritz, Freiburg, 1980 in Wiesbaden
K.V.Toyka, Düsseldorf, 1980 in Wiesbaden
H.W. Kölmel, Berlin, 1982 in Hamburg
H. I. Schipper, Göttingen, 1986 in Aachen
H. Wiethölter, Tübingen, 1986 in Aachen
H. Reichmann, Würzburg, 1988 in Frankfurt
D. Schindler, Würzburg, 1990 in Darmstadt
A. Hufnagel, Bonn, 1992 in Saarbrücken
M. Nichtweiß, Darmstadt, 1992 in Saarbrücken
R. Martin, Tübingen, 1994 in Bonn
P. Vieregge, Lübeck, 1994 in Bonn
R. Gold, Würzburg, 1996 in Göttingen
M. Bähr, Tübingen, 1998 in München
M. Weller, Tübingen, 1999 in Magdeburg
B. Hemmer, Marburg, 2000 in Baden-Bad.
R. Baron, Kiel, 2001 in Aachen
B. Schulz, Tübingen, 2001 in Aachen
H.O. Karnath, Tübingen, 2002 in Mannheim


Ch. Büchel, Hamburg, 2003 in Hamburg
G. Fink, Aachen, 2004 in Düsseldorf
F. Zipp-Nitsch, Berlin, 2005 in Wiesbaden
A. Schnitzler, Düsseldorf, 2006 in Mannheim
W. Wick, Tübingen, 2006 in Mannheim
Ch. Klein, Lübeck, 2007 in Berlin
M. Endres, Berlin, 2008 in Hamburg
H. Wiendl, Würzburg, 2009 in Nürnberg
T. Korn, München, 2010 in Mannheim
M. Platten, Heidelberg, 2010 in Mannheim
Ch. Kleinschnitz, Würzburg, 2011 in Wiesbaden
A. Flöel, Berlin, 2012 in Hamburg
U. Bingel, Essen, 2013 in Dresden
S. Meuth, Münster, 2014 in München
J. Weishaupt, Ulm, 2015 in Düsseldorf
Y. G. Weber, Tübingen, 2016 in Mannheim
R. Linker, Erlangen, 2016 in Mannheim
K. Reetz, Aachen, 2017 in Leipzig
C. Grefkes, Köln, 2018 in Berlin
L. Klotz, Münster, 2019 in Stuttgart

Erb-Becher

Der Erb-Becher, ein Faksimile, wird in unregelmäßigen Abständen vom Vorstand der DGN an Personen verliehen, die hervorragende Verdienste um die Deutsche Neurologie und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie erworben haben. Das Original des Bechers, das Wilhelm Erb (1840-1921) von einem Patienten aus Dankbarkeit erhalten hatte, wurde von Erb an Heinrich Pette weitergegeben und 1985 von dessen Sohn anlässlich des Weltkongresses in Hamburg der DGN übergeben. Das Original wird vom jeweiligen Präsidenten als Signum seiner Würde gewahrt. Der DGN-Vorstand entscheidet über die Vergabe des Erb-Bechers.


Preisträger



W. Firnhaber
, Darmstadt, 1992 in Zweibrücken
H.J. Bauer, Göttingen, 1994 in Göttingen
M. Wender, Poznan, 1994 in Krakau
M. Mumenthaler, Zürich, 1994 in Bonn
K. Schimrigk, Homburg-Saar, 1995 in Homburg
E. Volles, Seesen, 1996 in Göttingen
P.E. Becker, Göttingen, 1998 in München
K. Felgenhauer, Göttingen, 1998 in München
H.-O. Lincke, Dortmund, 2002 in Mannheim
O. Busse, Minden, 2002 in Mannheim


P. Vogel, Hamburg, 2003 in Hamburg
A. Ferbert, Kassel, 2003 in Hamburg
R. Hagenah, Rotenburg, 2004 in Düsseldorf
U. Meier, Grevenbroich, 2006 in Mannheim
E.B. Ringelstein, Münster, 2008 in Hamburg
D. Kömpf, Lübeck, 2008 in Hamburg
P. Berlit, Essen, 2015 in Düsseldorf
C. Weiller, Freiburg, 2018 in Berlin

 

Robert Wartenberg-Preis

Robert Wartenberg (c) School of Medicine, San Francisco 1995

Robert Wartenberg (c) School of Medicine, San Francisco 1995

Der Preis wird seit 2000 jährlich von der Kommission Leitende Krankenhausärzte ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden sollen wissenschaftliche Arbeiten klinisch tätiger Ärzte in nicht-universitären neurologischen Kliniken.
Der Preis ist verbunden mit einer Vorlesung (Robert Wartenberg-Lecture) auf dem Jahrestreffen der Leitenden Krankenhausneurologen. Er ist mit 5000 Euro dotiert.

Das Preiskuratorium setzt sich zusammen aus dem Präsidenten der DGN und den Mitgliedern der Kommission Leitende Krankenhausärzte.

Zur aktuellen Ausschreibung


Preisträger



P. Rieckmann
, Würzburg, 2000
R. Diehl, Essen-Rüttenscheid, 2001
G. D. Borasio, München, 2002
M. Strupp, München, 2003
K.-P. Wandinger, Berlin, 2004
A. Ebner, Bielefeld, 2005
H. Audebert, München, 2007
K. Pfadenhauer, Augsburg, 2008
B. Kopp, Braunschweig, 2009
C.-A. Haensch, Wuppertal, 2010


Ch. Roth, Kassel, 2011
N. Allert, Bonn, 2012
B. Mollenhauer, Kassel, 2013
M. Krämer, Essen, 2014
F. Palm, Ludwigshafen, 2015
B. Koch, Dortmund, 2016
B. Schrank, Wiesbaden, 2017
R. Werner, Koblenz, 2019

Romberg-Glas

Das Romberg-Glas wird jährlich von der Kommission 1.1.12 Leitende Krankenhausärzte an neurologische Chefärzte verliehen, die über die klinische Arbeit hinaus wesentliche Verdienste um die Deutsche Neurologie erworben haben. Der Preis wird seit 2004 jeweils auf dem Treffen der Leitenden Krankenhausneurologen in Kassel verliehen.


Preisträger



M. Stöhr
, Augsburg, 2004
O. Busse, Minden, 2005
R. Hagenah, Lübeck, 2006
R.W.C. Janzen, Bad Homburg, 2006
J. Jörg, Wuppertal, 2007
K. Lowitzsch, Ludwigshafen, 2008
R. Schiffter, Berlin, 2009
B. Holdorff, Berlin, 2009
H.W. Kölmel, Erfurt, 2010
M. Mumenthaler, Zürich/Schweiz, 2011


P. Wolf, Dianalund/Dänemark, 2013
G.-M. von Reutern, Bad Nauheim, 2014
A. Müller-Jensen, Hamburg, 2015
B. Widder, Günzburg, 2016
V. Schuchardt, Lahr-Ettenheim, 2017
H. Wiethölter, Stuttgart, 2017
A. Ferbert, Kassel, 2018
H. Buchner, Recklinghausen, 2019

Deutscher Journalistenpreis Neurologie

Seit dem Jahr 2008 schreibt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie einmal jährlich den „Deutschen Journalistenpreis Neurologie“ aus. Mit dem Preis werden Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, die medizinisch, gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevante, laienverständliche und aufklärende Beiträge aus dem Gebiet der Neurologie verfasst haben.

Der Preis wird in den Kategorien „Wort“ und „Elektronische Medien“ vergeben. Eingereicht werden können Film-, Radio-, Web-, Print- und Multimedia-Beiträge, die in deutschsprachigen Medien zu einem neurologischen Thema publiziert wurden. Die Beiträge sollen sorgfältig recherchiert und verständlich aufbereitet sein. Die Ausschreibung erfolgt über eine Pressemitteilung der DGN, über den Internetauftritt der DGN und weiteren Verbandspublikationen.

Die Überreichung des Preises erfolgt auf dem Jahreskongress der DGN in einem feierlichen Rahmen und ist mit einer Urkunde und mit einer Geldprämie von 5000 Euro, die unter den beiden Kategorien je zur Hälfte aufgeteilt wird, verbunden.

Stand: Februar 2020

Pressemitteilung Gewinner Journalistenpreis 2019


Preisträger

Martin Schramm, Bayerischer Rundfunk, 2008 in Hamburg
Dr. Margit Pratschko, FOCUS Magazin (Print/Internet), 2009 in Nürnberg
Claudia Heiss, WDR, Quarks & Co. (TV/Hörfunk), 2009 in Nürnberg
Marc Schürmann, NEON (Text), 2010 in Mannheim
Cornelia Fischer-Börold, NDR, Visite (Elektron. Medien), 2010 in Mannheim
Dr. Christian Jung, Bild der Wissenschaft (Wort), 2011 in Wiesbaden
Stefan Geier und Daniel Schwenk, X:enius Arte (Elektron. Medien), 2011 in Wiesbaden
Dr. Bernhard Albrecht, GEO (Wort), 2012 in Hamburg
Dr. Patrick Hünerfeld, SWR (Elektron. Medien), 2012 in Hamburg
Dr. Andreas Bernard, Süddeutsche Zeitung Magazin (Wort), 2013 in Dresden
Volkart Wildermuth, Deutschlandfunk (Elektron. Medien), 2013 in Dresden
Nadine Ahr, Christiane Hawranek, Die Zeit (Wort), 2014 in München
Anna-Lena Dohrmann, Deutschlandfunk (Elektron. Medien), 2014 in München
Dr. Jürgen Broschart und Johanna Romberg, GEO-Magazin (Wort), 2015 in Düsseldorf
Katrin Krieft, Ilka aus der Mark, Georg Wieghaus, Kristin Raabe, Tanja Winkler, Quarks & Co (Elektron. Medien), 2015 in Düsseldorf
Dr. Ulrich Bahnsen, Die Zeit (Wort), 2016 in Mannheim
Dr. med. Nina und Oliver Buschek
, BR & SR (Elektron. Medien), 2016 in Mannheim
Roland Schulz, Süddeutsche Zeitung Magazin (Wort), 2017 in Leipzig
Dr. Patrick Hünerfeld, SWR (Elektron. Medien), 2017 in Leipzig
Martina Keller, Deutschlandfunk (Elektron. Medien), 2018 in Berlin
Moritz Aisslinger, Die Zeit (Wort), 2018 in Berlin
Maike Brzoska, Bayerischer Rundfunk (Elektron. Medien), 2019 in Stuttgart
Dr. Christian Jung, Gehirn & Geist (Wort), 2019 in Stuttgart

Ehemalige Preise

Max Nonne-Gedenkmünze



H. Pette
, Hamburg, 1961 in Hamburg
G. Schaltenbrand, Würzburg, 1966 in Wiesbaden
T. Alajouanine, Paris, 1966 in Paris
R. Garcin, Paris, 1970 in München
R. Janzen, Hamburg, 1979 in Wien
W. Scheid, Köln, 1982 in Hamburg
S. Refsum, Oslo, 1986 in Aachen
H Schliack, Hannover, 1989 in Bad Nauheim
D. Seitz, Hamburg, 1992 in Saarbrücken
K. Poeck, Bonn, 1996 in Göttingen


M. Mumenthaler, Bern, 2001 in Aachen
H.C. Hopf, Mainz, 2004 in Düsseldorf
J. Dichgans, Tübingen, 2006 in Mannheim
W. Hacke, Heidelberg, 2008 in Hamburg
H.-C. Diener, Essen, 2008 in Hamburg
G. Deuschl, Kiel, 2012 in Hamburg



Mattiacum-Preis

S. Jablonka, Würzburg, 2008 in Hamburg
S. Petri, Hannover, 2010 in Mannheim


Parkinson-Dupont-Preis

P. Riederer, Wien, 1984 in Heidelberg
W. Oertel, München, 1986 in Aachen
W. Paulus, Wien, 1990 in Darmstadt
K. W. Lange, Würzburg, 1992 in Saarbrücken
G. Deuschl, Freiburg, 1994 in Bonn
W. Jost, Wiesbaden, 1996 in Göttingen
P. Krack, Kiel, 1998 in München
T. Gasser, München,1998 in München
B. Müller-Myhsok, Hamburg, 1998 in München
D. Berg, Würzburg, 1999 in Magdeburg
Ch. Klein, Lübeck, 2001 in Aachen


Vertigo-Preis

M. Dieterich, München, 1999 in Magdeburg
M. Fetter, Karlsbad, 2001 in Aachen

Preise und Auszeichnungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Kooperation mit weiteren Organisationen

Thiemann-Fellowship

Robert Wartenberg (c) School of Medicine, San Francisco 1995

Die „Thiemann-Fellowship in der DGN“ soll einer besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerin oder einem besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftler aus der Parkinson-Forschung ermöglichen, an einer Universität oder einem ausgewiesenen Forschungszentrum im In- oder Ausland einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieser neurodegenerativen Krankheit zu leisten.

Die maximale Summe des projektgebundenen, jährlich vergebenen Förderpreises beträgt 60.000 Euro und ist auf ein Jahr begrenzt, die Bewerberinnen und Bewerber dürfen nicht älter als 40 Jahre sein.

Die Jury setzt sich aus dem Vorstand und dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung zusammen.

Zur Ausschreibung Thiemann-Fellowship 2020 (PDF zum Download)


Preisträger

A. Horn, Berlin, 2015 in Düsseldorf
H. S. Dafsari, Köln, 2016 in Mannheim
L. de Boni, Bonn, 2017 in Leipzig
F. Hopfner, München, 2018 in Berlin
F. Hirschmann, Düsseldorf, 2019 in Stuttgart

Multiple Sklerose Preis

Preisverleihung 2012, v.l.n.r.: Prof. Wolfgang Oertel, Dr. Anneli Peters, Prof. Ralf Gold (c) DGN/S.Bratulic

Preisverleihung 2012, v.l.n.r.: Prof. Wolfgang Oertel, Dr. Anneli Peters, Prof. Ralf Gold (c) DGN/S.Bratulic

Seit 2012 vergeben die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) den Multiple Sklerose Preis der Eva und Helmer-Christoph Lehmann Stiftung. Eine Ausschreibung erfolgt alle zwei Jahre in Jahren mit gerader Jahreszahl und endet am 15.7.

Bewerberinnen und Bewerber für diesen mit 5000 EUR dotierten Nachwuchsforschungspreis sollten unter 35 Jahre sein und als junge Wissenschaftler originelle Forschungsarbeiten im Bereich der Multiplen Sklerose geleitet haben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Arbeiten mit translationalem Therapiecharakter, die zu einer hochrangigen Publikation geführt haben. Das Preiskomitee setzt sich aus international renommierten deutschsprachigen Neurologen zusammen.

Zur aktuellen Ausschreibung 2020


Preisträger

A. Peters, Boston/USA, 2012 in Hamburg
T. Schneider-Hohendorf, Münster, 2014 in München
K. Göbel, Münster, 2016 in Mannheim
K. H. Stürner, Kiel, 2018 in Berlin

 

Adolf Wallenberg-Preis

Adolf Wallenberg, 1862-1949

Adolf Wallenberg, 1862-1949

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie verleiht seit 1975 diesen Preis für hervorragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der zerebrovaskulären Erkrankungen, der Hirndurchblutung oder des Hirnstoffwechsels an deutsche und ausländische Ärzte (Altersgrenze 40 Jahre).

Der ursprünglich nach Hugo Spatz benannte, 1998 in Adolf Wallenberg-Preis umbenannte Preis, wird in Jahren mit ungerader Jahreszahl zusammen mit der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) verliehen. Die Überreichung des Preises erfolgt mit einer Urkunde und ist mit einer Geldprämie von 5000 Euro verbunden. Der Preis wird in verschiedenen medizinischen, vorzugsweise neurologischen Zeitschriften und auf der Homepage der DGN ausgeschrieben.

Das Preiskuratorium besteht aus dem Präsidenten der DGN, dem 1. Vorsitzenden der DSG sowie zwei neurovaskulär ausgerichteten Wissenschaftlern.


Preiträger



Adolf Wallenberg-Preis (seit 1998)

St. Schwab, Heidelberg, 1998 in München
T. Back, München, 1998 in München
M. Endres, Berlin, 2000 in Baden-Baden
P. Schellinger, 2002 in Mannheim
W.-R. Schäbitz, 2005 in Wiesbaden
N. Peters, München, 2007 in Berlin
G. Thomalla, Hamburg, 2009 in Nürnberg
M. Köhrmann, Erlangen, 2011 in Wiesbaden
C. Foerch, Frankfurt/Main, 2013 in Dresden
H. Huttner, Erlangen, 2015 in Düsseldorf
M. Düring, München, 2017 in Leipzig
J. B. Kuramatsu, Erlangen, 2019 in Stuttgart


Hugo Spatz-Preis

K.A. Hossmann, Köln, 1975 in Hamburg
M. Reivich, Philadelphia/USA, 1978 in Berlin
D. H. Ingvar, Lund/Schweden, 1980 in Wiesbaden
H. J. Büdingen, Ravensburg, 1982 in Hamburg
G.M. von Reutern, Freiburg, 1982 in Hamburg
T. Jones, London, 1984 in Heidelberg
W. Kuschinsky, Bonn, 1986 in Aachen
M. Hennerici, Düsseldorf, 1988 in Frankfurt
V. Seifert, Hannover, 1990 in Darmstadt
R. J. Seitz, Düsseldorf, 1992 in Saarbrücken
E.B. Ringelstein, Aachen, 1992 in Saarbrücken
R. Haberl, München, 1994 in Bonn
C.Weiller, Essen, 1994 in Bonn
G. Becker, Würzburg, 1996 in Göttingen
J. Röther, Jena, 1996 in Göttingen


Dingebauer-Preis

Verleihung 2010, v.l.n.r.: Prof. Jens Volkmann, Dr. Isolde Dingebauer, Prof. Heinz Reichmann, Prof. Thomas Gasser

Verleihung 2010, v.l.n.r.: Prof. Jens Volkmann, Dr. Isolde Dingebauer, Prof. Heinz Reichmann, Prof. Thomas Gasser

Seit dem Jahre 2002 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie den Dingebauer-Preis aus Mitteln der Dr. Friedrich-Wilhelm und Dr. Isolde Dingebauer-Stiftung. Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Erforschung der Parkinsonschen Krankheit und anderer degenerativer Erkrankungen des Nervensystems vorzugsweise an junge Wissenschaftler vergeben, um diese in die Lage zu versetzen, wissenschaftlich auf den genannten Gebieten weiter zu forschen.

Die Dotation ist variabel und beträgt höchstens 50.000 Euro. Der Preis ist teilbar. Der Preis kann sowohl inländischen als auch europäischen Neurowissenschaftlern verliehen werden.

Der Preis wird ab 2021 ausgeschrieben.

Das Preiskuratorium besteht aus fünf Mitgliedern und wird vom Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Neurologie ausgewählt. Die Amtszeit der Kuratoriumsmitglieder beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist zulässig.


Preisträger



A.L. Benabid
, Grenoble, 2002 in Mannheim
P. Pollak, Grenoble, 2002 in Mannheim
G. Deuschl, Kiel, 2004 in Düsseldorf
W. Oertel, Marburg, 2004 in Düsseldorf
O. Rascol, Toulouse, 2006 in Mannheim
W. Poewe, Innsbruck, 2006 in Mannheim
H. Braak, Frankfurt, 2008 in Hamburg
C. Trenkwalder, Kassel, 2008 in Hamburg
T. Gasser, Tübingen, 2010 in Mannheim
J. Volkmann, Kiel, 2010 in Mannheim


H. Reichmann, Dresden, 2012 in Hamburg
A. Lees, London, 2012 in Hamburg
D. Berg, Tübingen, 2014 in München
J. Winkelmann, München, 2014 in München
A. Kühn, Berlin, und G. U. Höglinger, München, 2017 in Leipzig
K. Brockmann, Tübingen und G. Respondek, München, 2019 in Stuttgart

 

Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler

Klaus Felgenhauer (c) privat

Klaus Felgenhauer (c) privat

Die Stiftung wurde von Prof. Dr. Klaus Felgenhauer (1933-2002), ehemaliger Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Göttingen, errichtet.

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der klinischen, neurobiologisch orientierten Forschung.

1. Felgenhauer-Forschungspreis

Zu Ehren von Prof. Dr. Klaus Felgenhauer rufen Stiftungsvorstand und Kommission gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Neurologie den Felgenhauer-Forschungspreis ins Leben.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der klinischen, neurobiologisch orientieren Forschung vergeben. Die Auszeichnung soll dazu dienen, die Forschungsmöglichkeiten der Preisträgerinnen und Preisträger in bereits laufenden Projekten zu erweitern oder neue Forschungsinitiativen zu starten.

Gefördert werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Hochschulabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt und die in der Regel nicht älter als 30 Jahre sein sollten. Familienzeiten werden berücksichtigt. Sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge Dritter sind möglich.

Zur Ausschreibung 2020


2. Felgenhauer-Symposium

Die Stiftung wählt jährlich einen von der DGN für den Jahreskongress angenommenen Programmvorschlag für das Format „Open Stage: Neuroscience“ aus, verleiht diesem die Bezeichnung „Felgenhauer-Symposium“ und fördert es mit einem Preisgeld von 3000 Euro. Die Preisträger werden nach der Preisverleihung im Rahmen des DGN-Kongresses in den Gesellschaftsseiten der DGN veröffentlicht. Das Felgenhauer-Symposium soll mit seiner wissenschaftlichen Hochrangigkeit und Aktualität an Klaus Felgenhauer erinnern, einen begeisterten Neurowissenschaftler, akademischen Lehrerund Gründer der Fortbildungsakademie der DGN.

H. G. Mertens-Preis

Hans Georg Mertens, 1921-2002

Der Preis wird seit dem Jahre 2003 verliehen für innovative, therapierelevante Forschung in der Neurologischen Intensivmedizin und der Allgemeinen Neurologie. Der Preis wird jeweils in Jahren mit einer geraden Jahreszahl verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI), und zwar auf dem Jahreskongress der DGNI. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Er wird in verschiedenen medizinischen, vorzugsweise neurologischen Zeitschriften und auf der Homepage der DGN ausgeschrieben. Das Preiskuratorium setzt sich aus den jeweiligen 1. Vorsitzenden der DGN und DGNI und je zwei weiteren Vertretern beider Fachgesellschaften zusammen.

Zur Ausschreibung Hans Georg Mertens-Preis 2020


Preisträger

H. J. Bauer-Rehabilitationspreis

H. J. Bauer, 1914-2008

Der Preis wird seit 2000 für hervorragende Leistungen in der Betreuung von Menschen mit chronischen Krankheiten des Nervensystems verliehen an eine Person, eine Institution, eine Forschergruppe oder eine Klinik. Er ist verbunden mit einer Geldzuwendung von 5000 Euro. Der gemeinsame Preis der DGN und DGNR wird in den Jahren mit einer geraden Jahreszahl verliehen. Eine Ausschreibung erfolgt nicht. Das Preiskuratorium setzt sich aus je vier vom Vorstand der DGN und DGNR bestimmten Mitgliedern zusammen.


Preisträger

Arbeitsgruppe Neurolinguistik
W. Huber, Aachen, 2000 in Baden-Baden
S. Hesse, Berlin, 2003 in Hamburg
V. Dietz, Zürich,
M. Prosiegel, München, 2006 in Bochum
K-H. Mauritz, Berlin, 2008 in Wien
P.W. Schönle, Konstanz, 2010 in Mannheim
P. Frommelt, Berlin, 2013 in Berlin
E. Koenig, Bad Aibling, 2014 in Singen
D. Y. von Cramon, München, 2016 in Bonn
J. Mehrholz, Kreischa, 2018 in Erlangen