Deutscher Medienpreis Neurologie 2021: Bewerben Sie sich bis zum 31. Mai 2021!

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Bewerbungen für den Deutschen Medienpreis Neurologie 2021 können bis zum 31. Mai 2021 eingereicht werden. Die eingereichten Film-, Radio-, Web-, Print- und Multimedia-Beiträge zu neurologischen Themen müssen zwischen dem 22. Mai 2020 und dem 22. Mai 2021 veröffentlicht worden sein. Der Preis ist insgesamt mit 5.000 Euro dotiert und wird an zwei Medienschaffende vergeben, eine Einteilung der Einreichungen in feste Kategorien gibt es nicht. Was zählt, sind die fachliche Richtigkeit, die allgemeinverständliche Vermittlung komplexer, neurologischer Sachverhalte, die Ermöglichung eines emotionalen Zugangs der Rezipienten zum besprochenen Thema sowie die Originalität/Kreativität der Beiträge.

Seit dem Jahr 2008 schreibt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie einmal jährlich den „Deutschen Medienpreis Neurologie“ aus. Mit dem insgesamt mit 5.000 Euro dotierten Preis werden jährlich zwei Medienschaffende ausgezeichnet (je mit 2.500 EUR), die medizinisch, gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevante, laienverständliche und aufklärende Beiträge aus dem Gebiet der Neurologie verfasst haben. Eingereicht werden können deutschsprachige Film-, Radio-, Web-, Print- und Multimedia-Beiträge, die zu einem neurologischen Thema publiziert wurden. Eine Unterteilung des Preises in die feststehenden Kategorien „Wort“ und „elektronische Medien“ wie in den Vorjahren erfolgt 2021 nicht, der Ausschreibungstext wurde geöffnet.

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„Publizistisches Arbeiten hat sich stark verändert und wir möchten, dass Journalistinnen und Journalisten, die sich mit Blogs, Podcasts und ähnlichen Formaten bewerben, ebenso hohe Chancen haben, wie jene mit klassischen Medienbeiträgen. Die einzige Richtschnur ist die Qualität der Beiträge. Wenn beispielsweise zwei herausragende Podcasts aus allen Bewerbungen herausstechen, möchten wir die Freiheit haben, beide prämieren zu dürfen und nicht nur einen, weil pro Kategorie nur ein Preis vergeben werden darf“, erklärt Professor Dr. Hans-Christoph Diener, Pressesprecher der DGN, das neue Ausschreibungsformat.

Das Preiskuratorium des Deutschen Medienpreises Neurologie setzt sich aus drei Personen zusammen: Dem Präsidenten der DGN, dem DGN-Generalsekretär und dem DGN-Pressesprecher. Gefragt nach den Hauptkriterien, nach denen die Beurteilung der Einreichungen erfolgt, führt Professor Diener die fachliche Richtigkeit, die allgemeinverständliche Vermittlung komplexer, medizinischer Sachverhalte, die Ermöglichung eines emotionalen Zugangs der Rezipienten zum besprochenen neurologischen Thema sowie die Originalität/Kreativität der eingereichten Beiträge an.

„Gerade letzteres hat für uns an Bedeutung gewonnen, denn viele Gesundheitsthemen werden nach ‚Schema F‘ bearbeitet: man stellt eine Patientin/einen Patienten vor, erklärt kurz das Krankheitsbild, holt Zitate der behandelnden Ärztin/des Arztes ein und lässt das Ganze ggf. noch durch eine Expertin/einen Experten kommentieren. Das ist solide, aber wir freuen uns auch auf neue, kreative und mutigere Ansätze, die wir auch dann prämieren, wenn sie nicht in auflagenstarken Medien erschienen sind. Allerdings müssen neben der Originalität auch die anderen Anforderungen, insbesondere die der fachlichen Richtigkeit und guten Recherche, erfüllt sein“, erklärt der DGN-Pressesprecher.

Bewerbungen für den Deutschen Medienpreis Neurologie 2021 können noch bis zum 31. Mai 2021 eingereicht werden. Die eingereichten Film-, Radio-, Web-, Print- und Multimedia-Beiträge müssen zwischen dem 22. Mai 2020 und dem 22. Mai 2021 veröffentlicht worden und dürfen zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht prämiert worden sein.

Details der Ausschreibung finden Sie hier: https://dgn.org/wp-content/uploads/2021/03/Ausschreibung_Medienpreis_2021-1.pdf

Für Rückfragen steht Ihnen die DGN-Pressestelle jederzeit gern zur Verfügung!

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Tel.: +49 (0)36 43 77 64 23
Pressesprecher: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen
E-Mail: presse@dgn.org

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sieht sich als wissenschaftliche Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren über 10.000 Mitgliedern die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu sichern und zu verbessern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin. www.dgn.org

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Stellvertretender Präsident: Prof. Dr. Gereon R. Fink
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