Umgang mit dementen Patienten während der SARS-CoV-2-Pandemie

(c) iStock/Kai und Kristin Fotografie

17. April 2020 – Eine Essener Arbeitsgruppe hat in Abstimmung mit der DGN-Kommission Demenz einen Praxisleitfaden für den Umgang mit dementen Patienten in Pflegeeinrichtungen zu Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie entwickelt.

Bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 gehören die meisten Demenzkranken aufgrund häufiger Begleiterkrankungen und dem im Durchschnitt höheren Lebensalter zur Hochrisikogruppe. Zusätzlich sind sie in besonderem Maße von einem Delir im Rahmen eines Infektes bedroht, sodass mit einer hier noch höheren Letalität von COVID-19 zu rechnen ist. Die Infektionsprophylaxe hat damit bei diesen Patienten einen hohen Stellenwert. Doch die Isolation durch Besuchsverbote für Bewohner von Pflegeeinrichtungen erhöht durch die soziale Deprivation das Risiko für ein Delir und wird so auch zu einem akuten und potentiell lebensbedrohenden Risiko.

Der Praxisleitfaden gibt Empfehlungen, um diesen Risiken bestmöglich entgegen zu wirken.

Hier finden Sie den Praxisleitfaden.