Standortübergreifende Phänotypisierungs-Plattform zur Untersuchung der ZNS/PNS-Beteiligung bei SARS-CoV-2

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27. Mai 2020 – Um eine mögliche Beteiligung des zentralen und peripheren Nervensystems bei COVID-19 systematisch zu untersuchen, wird derzeit ein deutschlandweites Register mit dezentralem, standardisiertem Sampling und Biobanking von humanen Gewebe-Proben aus definierten ZNS/PNS/Muskel-Arealen bei COVID-19 Obduktionen aufgebaut.

Es soll der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt und mit vorhandenen klinischen Patientenregistern vernetzt werden.

Das Projekt wurde von der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN) initiiert, die im Rahmen des Nationalen Forschungsnetzwerks COVID-19 der Universitätsmedizin eine standortübergreifende Phänotypisierungs-Plattform zur Untersuchung der ZNS/PNS-Beteiligung bei SARS-CoV-2 beantragt hat. Das erlaubt eine detaillierte morphologische, molekulare und klinische Charakterisierung von potenziellen ZNS/PNS-Infektionen bzw. Dysfunktionen durch SARS-CoV-2.

Das Projekt wird aktiv von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) unterstützt.

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