Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule: Leitlinie aktualisiert

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Auffahrunfälle gehören zu den häufigsten Ursachen für ein Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule. Obwohl das Gros der Verletzungen als leicht bis mäßig einzustufen ist und klinisch relevante Verletzungsfolgen meist ausbleiben, kommt es bei einem Teil der Patienten zu einer Chronifizierung der Beschwerden. Deshalb thematisiert die aktualisierte S1-Leitlinie „Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule“ (AWMF-Registernummer 030/095) erstmals auch Mechanismen der Schmerzchronifizierung. Zusätzlich haben die Leitlinienautoren unter Federführung von Professor M. Tegenthoff, Bochum, die Darstellungen zur Pathophysiologie, zu adäquaten Untersuchungsverfahren und zu Therapieempfehlungen erweitert.

Muskelkaterähnliche Nackenschmerzen und Nackensteife scheinen durch eine entzündliche reparative Gewebereaktion nach einer mechanischen Gewebeschädigung verursacht zu werden. Diese sind im Routinebetrieb nicht mit den üblichen bildgebenden Verfahren darstellbar. Diskutiert wird eine vermehrte Beweglichkeit der kleinen Wirbelkörpergelenke.

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