Zu den Risikofaktoren für eine COVID-19-Infektion zählt auch das Obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS)

© iStock/cherrybeans

Bei Patientinnen und Patienten mit einem OSAS ist das Infektionsrisiko um den Faktur 8 erhöht.

Die Auswertung [1] der Daten von fast 3.200 COVID-19-Patienten aus dem Großraum Chicago, von denen 34% hospitalisiert worden waren und 19% ein respiratorisches Versagen erlitten, ergab, dass eine obstruktive Schlafapnoe das Risiko einer stationären Aufnahme wegen COVID-19 und das Risiko für ein respiratorisches Versagen um mehr als das Vierfache erhöhte (15,3% vs. 3,4% respektive 19,4% vs. 4,5%). Auch nach Adjustierung in Bezug auf Diabetes mellitus, Bluthochdruck und BMI war das Apnoe-assoziierte Risiko für eine Hospitalisierung wegen COVID-19 immer noch um 65% erhöht und das ARDS-Risiko fast verdoppelt (OR: 1,98). Insgesamt erhöhte die obstruktive Schlafapnoe das Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion um das Achtfache.

[1] Maas MB, Kim M, Malkani RG et al. Obstructive Sleep Apnea and Risk of COVID-19 Infection, Hospitalization and Respiratory Failure. Sleep and Breathing. 29.09.2020.

https://www.springermedizin.de/covid-19/obstruktives-schlafapnoesyndrom/obstructive-sleep-apnea-and-risk-of-covid-19-infection-hospitali/18429216