Summer Schools

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Was sind die Summer Schools der Jungen Neurologen?

Spannende Vorträge und Falldemonstrationen aus allen Bereichen der Neurologie erleben, Eindrücke aus der Praxis sammeln und Studierende aus ganz Deutschland treffen: Die Summer Schools der Jungen Neurologen haben sich zu einem Erfolgsprojekt entwickelt, mit dem renommierte Neurologen mit faszinierenden Einblicken in das Fach Einsteigern den Weg in die Neurologie erleichtern.

2008 startete die erste Summer School als Pilotprojekt in Köln. Seitdem ist das Summer-School-Angebot stetig gewachsen und wir können in Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland regelmäßig Veranstaltungen anbieten. Die Summer Schools richten sich an Studierende höherer Semester, PJler und junge Assistenzärzte und sind eine Möglichkeit, die Neurologie als spannendes Fach für sich zu entdecken oder ein bestehendes Interesse weiter zu vertiefen.

Während der Summer Schools wird euch durch Vorträge, praktische Eindrücke und spannende Diskussionen ein rundes Bild der Neurologie vermittelt. Angefangen bei wichtigen Krankheitsbildern, über den gegenwärtigen Stand der Forschung bis hin zu ethischen Fragestellungen bereiten renommierte Wissenschaftler und erfahrene Kliniker für euch die interessantesten Themen auf. Die Demonstration neurologischer Untersuchungsmethoden und Tipps für den klinischen Alltag sorgen außerdem dafür, dass die Veranstaltung nicht nur trockene Theorie bleibt.

Einen Schwerpunkt auf die Forschung legt dabei die Tübinger Summer School zusammen mit dem Hertie-Institut vor Ort.

Auch das Miteinander kommt bei uns nicht zu kurz, denn abends lassen wir den Tag mit euch zusammen ausklingen. Durch unser Rahmenprogramm bekommt ihr Gelegenheit, die schönen Städte eurer Gastgeber kennenzulernen und mit Referenten persönliche Fragen zu besprechen.

Besondere Praxisnähe bietet unsere stark nachgefragte Clinical Summer School. Durch Untersuchungskurse, Hospitationen in wichtigen Funktionsbereichen der Neurologie und Unterricht am Krankenbett schaffen es die Dozenten, praktisches Wissen in der Neurologie zu vermitteln und euch auf den klinischen Alltag vorzubereiten. Bei dieser Summer School verteilen sich die Teilnehmer nach drei Tagen Teaching auf verschiedene Krankenhäuser und erhalten dort ein intensives Training am Krankenbett.

Die Summer Schools dauern üblicherweise fünf Tage. Die Veranstaltungen kosten für Assistenzärzte 200 Euro mit Unterbringung und 150 Euro für Teilnehmer, die privat eine Unterkunft organisieren. Studierende zahlen 150 Euro/100 Euro. Mit dieser Gebühr sind die Unterbringung von Montag bis Freitag, das Teaching sowie die Verpflegung abgedeckt. Die Clinical Summer School kostet einheitlich 50 Euro. Wer möchte, kann schon am Sonntag vor dem Start der Summer School anreisen und in einem der reservierten Hotels einchecken. Diese erste Übernachtung muss selbst gezahlt werden, der Umzug am Montag bleibt so aber erspart.

Du möchtest dabei sein? Die Termine der nächsten Summer Schools findest Du in unserem Veranstaltungskalender.

Berichte über vergangene Summer Schools

Die Summer School 2019 in Köln

Bereits zum elften Mal fand in diesem Jahr die Summer School der Jungen Neurologen und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Köln statt. Eingeladen waren Studierende der klinischen Semester sowie Ärztinnen und Ärzte aller Fachbereiche. Zusammengefunden haben sich schließlich etwa zwanzig Teilnehmende aus allen Teilen Deutschlands, darunter auch einige, die selbst in der Stadt am Rhein studierten und so das Kölner Universitätsklinikum bereits gut kannten.

Von dieser Ortskenntnis konnten im Laufe der Woche alle Teilnehmenden profitieren, etwa, wenn wir versuchten, in dem riesigen Gebäudekomplex den Weg zur Mensa zu finden.

Gestartet wurde am Montagmorgen gemütlich mit einer Kennenlernrunde. Dabei erfuhren wir dann auch gleich, welche Wünsche und Erwartungen unsere Gruppe in ihrer Gesamtheit mitbrachte. Diese hingen natürlich auch stark von den jeweiligen Vorverfahren ab, die vom Sechstsemester über die langjährige Grundlagenforscherin bis hin zur Fachärztin der Psychiatrie reichten.

Das alles war während der folgenden Woche aber kein Hindernis, im Gegenteil: Die Dozierenden gingen sehr auf die unterschiedlichen Wissensstände ein, vertieften Themen, wenn Interesse bestand und erklärten Sachverhalte bei Bedarf auch zweimal. Spannend war außerdem, dass wir viele Einblicke in die Forschungsgebiete der vortragenden Ärztinnen und Ärzte aus erster Hand erhielten. Die Vorträge selbst waren top strukturiert und die Motivation und Begeisterung der Vortragenden für ihr Fachgebiet machte es stets leicht, ihnen zu folgen.

Unterrichtet wurden wir in zwei Blöcken à drei Stunden, die wir aber durch kleine Pausen angenehm aufgelockert haben. Während der ganzen Woche behandelten wir so die Themen Schlaganfall, Epilepsie, Multiple Sklerose, Bewegungsstörungen, neurologische Intensivmedizin, Demenz, Kopfschmerzen und periphere Neurologie.

Ein besonderes Highlight in der Veranstaltungsreihe stellte der Besuch in der neurologischen Praxis von Frau Dr. Bongartz in der Kölner Innenstadt dar. Das motivierte Praxisteam hatte im Vorfeld sechs ebenso motivierte, besonders spannende und lehrreiche Patienten ausgewählt, an denen wir unsere Kenntnisse bezüglich neurologischer Untersuchungstechniken anwenden und vertiefen durften. Bei der anschließenden Besprechung blieben keine Fragen offen und die Tipps von Frau Dr. Bongartz werden uns wohl alle noch lange in Erinnerung bleiben.

Freundliche Unterstützung für unser nächstes Bewerbungsgespräch erhielten zum Ende der Woche ebenfalls. Prof. Schroeter erörterte mit uns, welche Vorurteile Chefärztinnen und Chefärzte gegenüber der Generation Y haben könnten und wie wir diesen geschickt entgegentreten.

Neben all diesen lehrreichen und spannenden Programmpunkten kam glücklicherweise auch das gemeinsame Kennenlernen und Erkunden der Stadt nicht zu kurz. So gab es neben spontanen Besuchen bei der „besten Eisdiele Kölns“ auch einen Abend im typisch kölschen Brauhaus sowie ein leckeres Essen beim Italiener.

Wir danken Sophie Stürmer und Julia Steffen für die tolle Organisation sowie allen Mitwirkenden für diese schöne und lehrreiche Woche und hoffen, dass die Summer School auch nachfolgenden Generationen noch genauso viel Freude bereiten wird wie uns.

Ann-Kathrin Ernst

Die Summer School Süd der Jungen Neurologen und der DGN 2019 in Tübingen

Die letzte Juliwoche verbrachten 25 junge Neurologen und Studierende aus ganz Deutschland gemeinsam in einem hellen Konferenzraum der Crona Klinik der Universität Tübingen. Empfangen wurden wir mit einem Büffet an Kaffee, Säften, Wasser und Häppchen – dies sollte nie abreißen. So gab es in jeder Pause eine neue Überraschung an Bagel, belegten Croissants und nachmittags süße Stückchen durchs ganze Beerenbeet.

Wo es Zuckriges gibt, ist die Peitsche nicht fern. Und so wurden wir von genialen und unglaublich engagierten Dozenten durch ein intensives Thema nach dem anderen geführt.

Aber auch wir wurden nicht müde nachzuhacken. Fragenpapst war definitiv Niklas, auch wenn viele von uns die Dozenten ebenfalls zum Nachdenken bringen konnten. Es entstanden Fragerunden, die manchmal bis in den nächsten Vortrag hineinragten.

Wie unsere Füße, die abends selig baumeln durften. Ob in den Neckar, auf sonniger Wiese vor unserem Lehrraum oder abends unter den Tischen der Restaurants vor der pittoresken Fassade Tübingens.

Die Einblicke in Klinik und Forschung wollen wir nicht vorenthalten:

Eröffnet wurde die Woche mit einer gründlichen gemeinsamen neurologischen Untersuchung, die Tipps und Tricks auch für unsere erfahreneren AssistenzärztInnen bereithielt.

Es folgten eindrückliche Schilderungen der Epilepsie und dissoziativen Zustände untermalt mit Aufnahmen, die im Allgemeinen die ganze Woche über vieles greifbar werden ließen. Wir werden beides nicht mehr verwechseln.

Dann Sonografie: eine Nerventorsion, ein Unterkapitel der Top 10 der neurologischen Notfälle. Die Top 1 „Schwindel“ erreichte uns allerdings erst am Ende der Woche. Aber Sunderlands Nervenschädigungsstufen wird jeder Neurologe von uns sich einprägen.

Was ein EEG-Monitoring für Patienten bedeutet, hat Respekt eingeflößt. Höchstens über die „doppelte Banane“ musste man lächeln, eine Merkhilfe zum Anbringen der Elektroden am Kopf.

Ein ruhiges Rundumportrait der Parkinson-Erkrankung mündete in eine Einführung der Tiefen Hirnstimulation als Therapieform.

Dieser Punkt war allen Dozenten wichtig: Neurologie sei ein Fach, das sich vom rein Diagnostischen hin zu vielfältigen Therapiemöglichkeiten entwickt! Selbst bei der Genetik lag der Fokus auf der Entwicklung von Therapien.

Nach vielen Videos setzten sich aus vielen Puzzlesteinen auch Ataxien zu geschlossen Bildern zusammen.

Sonografieren und EMGs-Ableiten unter Anleitung hat sicher allen Spaß gemacht. Danach waren die Feinheiten der Relaxationseigenschaften verschiedener Gewebe im Rahmen eines MRTs fast leicht zu verdauen.

Am Hertie Institut für klinische Hirnforschung gab eine Führung spannende Einblicke in ein modernes Traumlabor!

Wer erlebt als Beigabe zur Infarktthematik schon einen prägnanten Überblick über die wichtigsten Studien zum Thema und bekommt einen geschärften Blick für den Umgang mit eben solchen? Das war ein weiterer roter Faden, der sich durch die Woche zog.

Da wir Dank der Dozenten nah am Fortschritt waren, erfuhren wir von dem Entstehen einer neuen Station für interdisziplinäre Neuroonkologie. Inspirierend war es zu hören, wie eine Uniklinik-Spezialthematik interdisziplinär umgesetzt werden soll.

Unter die Haut gingen auch Demenzen. Forschungsansätze machen da Mut.

Für wen Schwindel ein weites Feld ist, der ist noch nicht eingetaucht in die Welt der Nystagmen. Was feine Zitterbewegungen der Augen verraten können, hätte Sherlock Holmes erfreut. Uns jedenfalls hat es das.

Und so rundete sich die Woche kniffelig mit Augenbewegungen und Doppelbildern ab, dem 9-feldrigen Blickachsen-Sudoku der Neurologen!

Das klingt mehr nach School als Summer, und war es auch, trotz Stocherkahnfahrt, Stadtbummel und Kneipenabend. Wie haben wir den ruhig fließenden Neckar in der sommerlichen Abendstimmung und das Treibenlassen in Tübingen zusammen genossen.

Als Evaluation bleibt ein Dankschön! Danke Anna, Sofia und Christian das ihr uns diese Woche ermöglicht habt: für die tolle Organisation, das vielfältige Programm und die gechillten Abende!!!

Unser Dank gilt auch den neurologischen Instituten Tübingens und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie!

Larissa Grillmayr

Bericht Summer School 2019 der „Jungen Neurologen“ in Lüneburg

Nein, keiner Ekmnesie, sondern der nunmehr langjährigen Tradition ist es geschuldet, dass die Summer School auch im Februar derart heißt. Und das passte durchaus zum Wetter. Motiviert, gespannt, erwartungsvoll und voller Vorfreude reisten wir am Sonntag bei schönstem Wetter in Lüneburg an und bezogen unsere Jugendherberge am Rande eines alten Buchenwaldes. Hier wohnten wir von Montag bis Mittwoch auf Einzel- oder Doppelzimmern zusammen. Wir, das sind Medizinstudierende aus ganz Deutschland (Witten/Herdecke (8), Marburg (6), Hannover (3), Rostock (2), Halle, Mainz und München), die sich für Neurologie interessieren. Vom ersten klinischen Semester bis hin zum praktischen Jahr waren Teilnehmende dabei.

Am Montagmorgen empfing uns nach dem Frühstück Herr Professor Henningsen. Neugierig befragte er uns nach unseren bisherigen Erfahrungen und Kontaktpunkten mit dem Fachgebiet Neurologie. So wurden Erwartungen, Interessen, aber auch Stärken und Schwächen deutlich.

Schnell ging es anschließend in die Fachthemen, denn der Zeitplan war eng getaktet. Drei Tage lang wurden uns Studierenden in den dortigen Seminarräumen zahlreiche Vorträge von den beteiligten Chefärzten gehalten. Dabei standen wichtige neurologische Krankheitsbilder auf dem Plan, aber auch weiterführende Themen über Hirnfunktionen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Zudem wurde die neurologisch-klinische Untersuchung demonstriert und praktisch geübt. Abgerundet wurden die Themenblöcke mit vielen Fallbeispielen, die gemeinsam erarbeitet wurden. Dank der kleinen Gruppengröße konnte auf alle Teilnehmenden und ihre Vorerfahrungen aktiv eingegangen werden.

Die Vermittlung des state of the art war dabei hochaktuell und sowohl für “jüngere” Semester wie auch erfahrene PJ-Studierende spannend. Klinische Erfahrungen waren allerdings sehr hilfreich, da die Kurse bereits einiges an Wissen und Erfahrungen voraussetzten. Und auch die Informationsmenge und –dichte waren herausfordernd. Dank Speis und Trank rund um die Uhr hielten wir so lange wie möglich durch, waren abends aber doch teilweise sehr erschöpft. Locken konnte uns da nur der Besuch von Mälzers Brauhaus in der Lüneburger Altstadt. Hier konnten wir auch etwas über die Vor- und Nachteile des Lebens als Neurologin oder Neurologe erfahren und natürlich Themen fernab der Medizin besprechen und betrinken. Die freundliche Zuwendung der DGN wurde hier im wahrsten Wortsinne “kostbar” umgesetzt.

Nach langen Tagen und kurzen Nächten in Lüneburg fuhren die Studierenden aufgeteilt in kleine Gruppen (ein Team verblieb in Lüneburg) mit den Chefs der beteiligten Kliniken nach Lemgo, Meppen, Gummersbach bzw. Seesen, wo an zwei Tagen der Praxisteil der Clinical Summer School stattfand. Und mindestens für Gummersbach können wir sagen, dass dies wirklich gelebt wurde. In der kurzen verfügbaren Zeit sahen wir zahlreiche Patient*innen mit diversen Erkrankungen, untersuchten viele und bekamen durchgehende Supervision und ausführliche Erklärungen. Das persönliche Engagement der Betreuenden war beeindruckend! Unterkunft, Verpflegung, persönlicher Shuttle, Bedside-teaching und Unterricht – alles war Chefsache. Aus den anderen Städten hörten wir es ganz ähnlich.

Nach dieser dicht gepackten Woche waren sicherlich alle Teilnehmenden um einiges schlauer und zudem um viele Fragen über die Ausbildung und das Arbeiten in der Neurologie erleichtert. So bestärkt können wir uns gut vorstellen, dass so manche*r die Wahl des PJ-Tertials oder der ersten Stelle bewusster trifft.

Im Namen der Gruppe bedanken wir uns herzlich für den großen Einsatz, die hervorragende Organisation und die unterhaltsame sowie lehrreiche Ausbildung bei den Professores Henningsen, Blaes, Obermann, Heide, Redecker und Herrn PD Dr. Wellmer!

Lukas Markert (Witten) & Justus Hosseini (Rostock)

Bericht Summer School 2018 der „Jungen Neurologen“ in Köln

Universitätsklinik Köln zur Summer School der Jungen Neurologen 2018 ein. Die Teilnehmer, ein bunter Mix aus Studenten und Assistenzärzten, kamen dafür eigens aus ganz Deutschland und über dessen Grenzen hinaus angereist. Das Erwartungsspektrum zeigte sich breitgefächert und reichte von dem Wunsch nach einer Auffrischung der neurologischen Kenntnisse vor dem Staatsexamen“ über Entscheidungshilfen für die spätere Facharztwahl“ bis hin zu Tipps und Tricks für Tätigkeit als Assistenzarzt in der Neurologie. Dank des Programms bestehend aus jeder Menge spannender Evergreens der Neurologie gespickt mit den neusten Trends der Forschung, klinischen Kniffs und ausgiebigen Möglichkeiten zum informellen Austausch kam jeder auf seine Kosten.

Tägliche beschäftigten wir uns jeweils drei Stunden mit zwei großen Themenblöcken der Neurologie: Schlaganfall, Epilepsie, Multiple Sklerose, Bewegungsstörungen, neurologische Intensivmedizin, Demenz, Kopfschmerzen und periphere Neurologie. Was auf den ersten Blick langwierig wirkt, ist als Konzept sehr überzeugend: Die Kombination aus einem erfahrenen Dozenten, einer kleinen Gruppe von Teilnehmern und drei ganzen Stunden Zeit erlaubten genaueres Rückfragen und einen lebhaften Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden. Dabei wurden die Seminare durch kleine Schmankerl ergänzt. Neben Videosequenzen, Beispiel-Facharztprüfungen und spannenden Patientenvignetten, durften die Teilnehmer selbst im Labor Daten analysieren und MS-Diagnostik hautnah erleben.

Dass man spannende Neurologie nicht nur im Uniklinik betreiben kann, zeigte uns die niedergelassene Neurologin Dr. Bongartz in ihren Praxisräumlichkeiten im Herzen der Domstadt. Ganz nach ihrem Motto „Sie müssen den Patienten auch anfassen um gute Neurologie zu betreiben“, durften die Teilnehmer von Frau Dr. Bongartz sorgsam ausgewählte Patienten in Kleingruppen selbst untersuchen und deren spannende Krankengeschichte erfahren. Der Schwerpunkt lag hier ganz besonders auf dem Verlauf verschiedenster neurologischer Krankheiten, den man im Klinikum sonst nur punktuell verfolgen kann.

Selbstverständlich kam neben der Arbeit auch das Vergnügen nicht zu kurz. Neben Kaffeepäuschen, spontanen Eisdielenbesuchen und gemeinsamen Mittagessen standen zwei gemütliche Abende im Brauhaus und beim Italiener auf dem Programm. Auch die zentrale Lage der Unterkunft bot die optimale Voraussetzung die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Als krönenden Abschluss bekamen die Teilnehmer aus erster Hand Hilfestellungen für den Bewerbungsprozess. Mit Rollenspielen und spannenden Anekdoten wurden die Teilnehmer für Vorurteile der Chefetage gegen Generation Y sensibilisiert.

Wir bedanken uns bei Sophie Aschenberg für die tolle Organisation und bei allen Dozenten für die spannenden und sehr hilfreichen Seminare! Außerdem gratulieren wir zum 10. Jubiläum und hoffen, dass die Summer School auch für die nächsten Generationen von wissbegierigen (Möchtegern-) Neurologen bestehen bleibt.

Rebecca Wicklein 

Bericht Summer School 2018 der „Jungen Neurologen“ in Tübingen

eute beginnt also die Summer School der Jungen Neurologen 2018. Das Programm soll auch dieses Jahr vielfältig sein und eine Mischung aus Theorie und Praxis bieten.

Voll Vorfreude sitzen wir bei hochsommerlichen Temperaturen im Seminarraum der CRONA-Kliniken. Die Ausbildungsspanne der Teilnehmer reicht von Studenten höherer Semester bis zu Assistenzärzten. Wir sind gespannt und werden nicht enttäuscht. Viele große Themen der Neurologie werden ab heute strukturiert in Vorträgen und anhand von Fallbeispielen präsentiert, immer auch im Dialog mit uns und jeder hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Wir untersuchen, bekommen Tipps zur Untersuchung, visitieren Patienten und besprechen die Fälle.

Wir erfahren etwas zu den Möglichkeiten von transkranieller Magnetstimulation, von EMG und von Nervenultraschall und können die Methoden anschließend auch hautnah kennenlernen.

Im angegliederten Hertie-Institut werden uns Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der verschiedenen Arbeitsgruppen gewährt, wobei wir den Mitarbeitern auch gerne direkt im Labor über die Schulter schauen dürfen.

Die Tage lassen wir wahlweise mit einem gut organisierten Programm in der Gruppe oder individuell gestaltet ausklingen. Dabei bekommen wir viele Tipps und Tübingen bietet ein vielfältiges Freizeitangebot, das keine Wünsche offen lässt: von Schwimmen im Freibad oder auch direkt im Neckar bis hin zur Kneipentour durch eine wunderschöne, historische Altstadt ist einiges dabei.

Bei gemeinsamen abendlichen Treffen können sich die Teilnehmer untereinander und die Assistenten aus Tübingen kennenlernen. Zum krönenden Abschluss „stochern“ wir im idyllischen Ambiente auf dem Neckar, was eine lustige Angelegenheit ist.

Die Zeit vergeht im Flug. Am Tag der Abreise sind wir um viele interessante und fröhliche Eindrücke reicher. Die Summer School in Tübingen 2018 wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Jasmin Jakob