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News

Deutscher Interdisziplinärer Notfallmedizin Kongress 2014

DINK

7. Juni 2013 – Das Motto "gemeinsam.leben.sichern" und die Thematik "präklinisch – Notaufnahme – innerklinisch" bilden den Schwerpunkt auf dem nächsten Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizin Kongress (DINK).
Termin: 20. bis 21. März 2014. Veranstaltungsort: Rhein-Main-Hallen, Wiesbaden.
Mehr zum Kongress auf www.dink2014.de.

 
Rauchen und Schlaganfall

29. Mai 2013 – Wer vor dem 40. Lebensjahr das Rauchen aufgibt, lebt zehn Jahre länger, so das Ergebnis einer aktuellen Studie aus den USA, die im New England Journal of Medicine erschienen ist. Raucher sind unter anderem durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall gefährdet. Rauchende Frauen erhöhen ihr Schlaganfall-Risiko um mehr als das Dreifache, Männer um das 1,7-fache. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai aufmerksam.

 
Klinik für Schlafmedizin und Neuromuskuläre Erkrankungen

Young

17. Mai 2013 – Prof. Dr. med. Peter Young leitet die neue Klinik für Schlafmedizin und Neuromuskuläre Erkrankungen am Universitätsklinikum Münster (UKM). In der Klinik mit dem Bereich Epileptologie, die im Department für Neurologie (organisatorische Leitung: Univ.-Prof. Dr. Heinz Wiendl) organisiert ist, wird die am UKM bereits etablierte Betreuung von Patienten mit Schlafstörungen sowie die Diagnostik und Versorgung von neuromuskulären Erkrankungen mit besonderem Schwerpunkt der genetisch bedingten Formen fortgeführt.

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100.000 Euro für die Erforschung von HSP

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16. Mai 2013 – Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte hat die Tom Wahling Stiftung das europaweit höchstdotierte Stipendium zur Erforschung der Hereditären Spastischen Spinalparalyse (HSP) vergeben. Die italienische Neurologin Prof. Dr. Elena I. Rugarli, Professorin am Biozentrum in Köln, erhält 100.000 Euro für ihre vielversprechende Forschungsarbeit.

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In memoriam Dr. Isolde Dingebauer Drucken E-Mail

Dr. med. Isolde DingebauerAm 25.06.2011 verstarb Frau Dr. med.Isolde Dingebauer. Die DGN fühlt sich der großzügigen Stifterin zu großem Dank verpflichtet. Seit 2002 wurde der Dingebauer- Preis alle zwei Jahre an junge Wissenschaftler für herausragende Leistungen bei der Erforschung der Parkinson-Krankheit und anderer degenerativer Erkrankungen des Nervensystems vergeben.

Isolde Dingebauer wurde am 16.12.1919 in Dortmund geboren und wuchs mit zwei Geschwistern im Haus der Familie in der Saarlandstraße 90 auf, wo ihre Eltern eine Metzgerei betrieben. Sie machte ihr Abitur am Schiller-Lyzeum, wurde während des Krieges noch zum Arbeitsdienst eingezogen und studierte anschließend in Bonn, wo sie auch ihr Staatsexamen ablegte und promovierte. Dort lernte sie ihren späteren Mann, Dr. med. Friedrich-Wilhelm Dingebauer, kennen. Ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin machte sie in Celle, wo ihr Mann als Oberarzt arbeitete. Beide beschlossen 1954, sich als Internisten in einer Doppelpraxis nahe der Dortmunder Innenstadt im Haus ihrer Familie in der Saarlandstraße 90 niederzulassen. Frau Dr. Dingebauers Vater hatte in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg das zerstörte Wohnhaus wieder aufbauen können und seiner Tochter dann in einem familiären, humorvollen Schreiben mitgeteilt, dass „die Praxisräume fertig seien“. Im gleichen Jahr nahm das Ehepaar – es blieb kinderlos – die Praxistätigkeit unter schwierigen Bedingungen auf. Beide führten die Praxis über 32 Jahre lang mit großem Erfolg. Mit einfachster Ausstattung beginnend, kam bald die Röntgen-Einrichtung, später ein Ultraschallgerät und weitere, der medizinischen Entwicklung angepasste Technik hinzu.

Mit ihrer bescheidenen, zurückhaltenden Art, in konsequenter ärztlicher Pflicht und Geduld erwarb gerade auch Frau Dr. Dingebauer mit ihrer ärztlichen Tätigkeit ein sehr hohes Ansehen. Sie verstand es, geduldig ihre Durchsetzungsfähigkeit und Zuwendung zum Wohl ihrer Patienten einzusetzen. Bevor die Krankheit ihres Mannes Unternehmungen unmöglich machte, ging das auch kulturell sehr interessierte Ehepaar noch auf zahlreiche Reisen. Ihr Ehemann starb 1999 in einer Parkinson-Klinik. Die letzten Jahre bis zu seinem Tod betreute Frau Dr. Dingebauer ihren Mann liebevoll.

Aus dieser Erfahrung und der intimen Parkinson-Kenntnis heraus entwickelte sie die Gedanken, die schließlich zur Gründung der „Dr. Friedrich-Wilhelm und Dr. Isolde Dingebauer-Stiftung“ führten. Die Beisetzung fand unter Anwesenheit des 1. Vorsitzenden der DGN am Samstag, den 2. Juli 2011, auf dem Bezirksfriedhof Dortmund- Wellinghofen statt.

Die DGN dankt Prof. Dr. Michael Schwarz und Dr. Alfons Gersmann für das Überlassen dieser Informationen.